Astrids Welt – Seite 1

Kichernd flitzen Michel und Ida über den kleinen Pfad zu ihrem Katthult-Hof, der rot zwischen Birken und mit Moos bewachsenen Felsen aufblitzt. Plötzlich klirren Säbel und Rüstungen im nahen Waldstück; die Kinder schlagen einen Haken, um nicht in den kleinen Trupp von Rittern rund um den Drachen Katla zu laufen. Von der anderen Seite des Hügels schallt Gelächter herüber, der dickliche Karlsson balanciert über den First seines Daches. Aber Michel und Ida laufen weiter, schon tönen die Lautsprecher, das Publikum stimmt ein, "Michel war ein Lausejunge aus ‘nem Dorf in Schweden".

Jedes Kind in Schweden kennt den Text und die Melodie, kennt Ida, Michel und Katthult, Karlsson vom Dach, den Drachen Katla und die Ritter aus dem Land Karmanjaka und all die anderen Figuren, Orte und Abenteuer, die Astrid Lindgren in ihrem 94-jährigen Leben erfunden hat.

In "Astrid Lindgrens Welt" werden sie zum Leben erweckt: Knapp eine halbe Million Menschen kommen jedes Jahr in den Themenpark bei der småländischen Kleinstadt Vimmerby, um dort durch die Kulissen zu laufen, nach Bullerbü oder in die Burg von Ronja Räubertochter. Schauspieler zeigen, wie Michel den Kopf in die Suppenschüssel steckt und die Brüder Löwenherz durch das Kirschtal streifen. Kinder balancieren auf dem "Nicht den Boden berühren"-Pfad über Baumstämme und Steine; Familien essen Köttbullar, Isterband-Wurst mit Kartoffeln in weißer Soße, Eierpfannkuchen und andere småländische Spezialitäten.

"Zwei mal drei macht vier", klingt es jetzt aus den Lautsprechern, und alle pilgern sie hinüber zu dem gelben Haus am nördlichen Ende des Parks. Hier tollt Pippi Langstrumpf durch ihre Villa Kunterbunt und über das daneben liegende Schiff Hoppetosse: das wilde, starke Mädchen mit den roten Zöpfen, das ein Pferd mit den Armen hochheben kann, einen König im Taka-Tuka-Land zum Vater hat und Astrid Lindgren überhaupt erst zur Schriftstellerin machte.

Die Deutschen lieben dieses kleine Mädchen

"Erzähl mir von Pippi Langstrumpf", bittet die siebenjährige Tochter Karin im Winter 1941. Die Kleine liegt mit Lungenentzündung im Bett, den Namen hat sie sich ausgedacht. Und die Mutter erfindet Geschichten. Zu Karins zehntem Geburtstag schreibt sie die Abenteuer von Pippi Langstrumpf auf, einen Durchschlag schickt sie an einen schwedischen Verlag. Seit dem Erscheinen der schwedischen Erstausgabe im November 1945 werden sie rund 60 Millionen Mal verkauft und in rund 60 Sprachen übersetzt. In keinem anderen Land aber wird Pippi Langstrumpf heute so begeistert in die Kinderzimmer eingelassen wie bei uns: Mit mehr als 7,5 Millionen verkauften Exemplaren ist die deutsche Übersetzung die weltweit erfolgreichste Pippi-Langstrumpf-Ausgabe überhaupt.

Woher die deutsche Begeisterung für dieses freiheitsliebende Mädchen kommt, versteht wohl niemand besser als die Frau, die als erstes Kind hierzulande die deutsche Übersetzung von "Pippi Langstrumpf" lesen durfte: Silke ist acht Jahre alt, als ihr späterer Stiefvater Friedrich Oetinger sie ihr im Sommer 1949 schenkt. Der Verleger hatte sich die deutschen Rechte gesichert. "Ich konnte früh lesen", sagt Silke Weitendorf heute. Schließlich ist da in ihrer Kindheit niemand, mit dem sie reden oder spielen könnte, wenn sie nach der Schule in die Anderthalb-Zimmer-Wohnung in Hamburg zurückkehrt: Mutter Heidi arbeitet bis abends in Oetingers Verlag in der Innenstadt, der Vater ist im Krieg gefallen, Geschwister hat sie keine. "Ich war ein einsames Kind. Also habe ich mich in Buchwelten hineingeträumt." 

Dieser Artikel stammt aus MERIAN Heft Nr. 07/2016 © MERIAN

In diesem Spätsommer liegt mit einem Mal eine Welt vor Silke, die ganz und gar anders ist als in den biederen Mädchenbüchern jener Zeit. Der Garten der kunterbunt angemalten Villa ist verwildert, auf der Veranda steht ein Pferd, und im Puppenbett schläft ein Äffchen, der Vater ist Südseekönig und die Mutter im Himmel. "Ich grüße euch, ihr lieben kleinen karierten Kinder", trällert Pippi Langstrumpf fröhlich den beiden Nachbarskindern Thomas und Annika entgegen, bevor sie dafür sorgt, dass deren Alltag von nun an genau das nicht mehr sein wird: kleinkariert. Sondern so, wie es ihnen gefällt.

Die kleine Silke Weitendorf ist beeindruckt von diesem Mädchen, das die Ganoven ihrer Kleinstadt das Fürchten lehrt und sich mit den Polizisten wilde Kletterjagden über das Dach ihres Hauses liefert. Noch sehnsüchtiger aber liest sie von den Spielen in der Villa Kunterbunt: Wie die Kinder durch die Küche klettern, ohne den Fußboden zu berühren. Wie sie im hohlen Limonadenbaum Geschenke finden. Wie Pippi rückwärts läuft, Sachen sucht oder einen "Spunk" findet. "So habe ich nie gespielt", sagt Silke Weitendorf, "ich hätte mich nicht einmal getraut, meinen Freundinnen solche Spiele vorzuschlagen. Die hätten mich für verrückt gehalten." Ein etwas verklemmtes, sehr angepasstes Kind sei sie gewesen – typisch für ihre Zeit.

Pippi, ihr anarchistisches Alter Ego

Nirgendwo auf der Welt traf Pippi Langstrumpf auf so viele einsame, verunsicherte, sehnsüchtige Kinder wie im Nachkriegsdeutschland. Das Land war nicht nur zerstört und verarmt, die Kinder litten obendrein unter der Abwesenheit und dem Schweigen ihrer Eltern, unter dem durch die Nationalsozialisten geprägten Erziehungsdrill, kurz: unter einer ganz besonderen Kleinkariertheit. Hier schlugen daher Pippis Mut und ihr Einsatz für die Schwächeren, ihre Fantasie und ihre Freundschaft Funken wie nirgendwo sonst.

Silke Weitendorfs Stiefvater Friedrich Oetinger ist im Frühjahr 1949 einer von wenigen Deutschen, die mit einer Sondererlaubnis ausreisen dürfen. Auf der Suche nach neuen Büchern für seinen drei Jahre zuvor gegründeten Verlag streift er durch die Verlage und Buchhandlungen Stockholms. In einem Laden in der Innenstadt fällt sein Blick auf ein gerade mal 15,5 Zentimeter hohes und 10,5 Zentimeter breites Buch mit einem rothaarigen, sommersprossigen Mädchen auf dem Titel. Spontan ruft der Buchhändler bei der Autorin an. "Und wenige Minuten später", wird sich Friedrich Oetinger an diesen Tag erinnern, "saß ich einer stillen, liebenswürdigen Frau gegenüber: Astrid Lindgren." 

Astrid Lindgren ist da 41 Jahre alt und in Schweden bereits "sehr, sehr beliebt", erzählt der dänische Literaturkritiker Jens Andersen, der 2015 mit "Astrid Lindgren. Ihr Leben" die erste umfassende Biografie nach ihrem Tod im Jahr 2002 veröffentlichte. "In Schweden hatte sie zu dieser Zeit bereits rund 500.000 Kinderbücher verkauft, in den Medien wurde sie gerade zu einer Kultfigur". Ihre Beliebtheit erklärt er so: "Sie war eine sehr lebendige, energische und humorvolle Person – wie Pippi, ihr anarchistisches Alter Ego. So hat sie sich immer wieder auch in gesellschaftliche Debatten eingebracht, vor allem um die Rechte von Kindern. Ihr Engagement und ihr Humor haben die Menschen für sie eingenommen."

Die Quelle ihrer Fantasie und ihrer inneren Stärke ist, das sagt sie selbst immer wieder, ihre Kindheit. Am 14. November 1907 wird sie auf dem alten Pfarrhof Näs nahe Vimmerby geboren. Ihre Eltern sind für ihre Zeit ungewöhnlich liebevoll: miteinander und zu ihren insgesamt vier Kindern. Neben dem ein Jahr älteren Bruder Gunnar wächst Astrid Lindgren, die damals noch Ericsson heißt, mit den beiden jüngeren Schwestern Stina und Ingegerd auf. In dem autobiografischen Buch "Das entschwundene Land" schreibt sie: "Wir spielten und spielten und spielten – ein Wunder, dass wir uns nicht totgespielt haben."

Der Sohn bleibt in Dänemark

Das Kindheitsidyll in Vimmerby, das sie später in "Wir Kinder aus Bullerbü" beschreiben wird, endet wenige Jahre nach ihrem Schulabschluss 1923: Während ihres Volontariats bei der Lokalzeitung "Vimmerby Tidning" beginnt sie eine Affäre mit dem verheirateten Chefredakteur und wird schwanger. Knapp drei Wochen nach ihrem 19. Geburtstag bringt sie Sohn Lars, genannt Lasse, auf die Welt – im Rigshospitalet in Kopenhagen, der damals einzigen skandinavischen Klinik, in der Frauen ihre Kinder anonym gebären können. Der kleine Lasse bleibt bei einer dänischen Pflegefamilie zurück, während Astrid Ericsson nach Schweden heimkehrt. Allerdings nicht in ihr Elternhaus bei Vimmerby, sondern nach Stockholm, wo sie als Sekretärin in der Schwedischen Buchhandelszentrale arbeitet. Später erzählt sie ihrer ersten Biografin Margareta Strömstedt: "Es war eine Zeit voller Mühe und Entbehrung und ewiger Sehnsucht nach dem Kind, das so weit weg war." Ihr schmales Gehalt, 150 Kronen im Monat, spart sie für die Zahlungen an die Pflegefamilie ihres Sohnes und für Zugfahrten nach Kopenhagen. Als sie für einen dieser Besuche bei ihrem Sohn einen Tag blau macht, verliert sie ihren Job.

Astrid Ericsson findet eine neue Anstellung als Sekretärin im Königlichen Automobil-Club. Bürovorsteher ist Sture Lindgren. Die beiden heiraten im Frühling 1931 und holen den nun vierjährigen Lasse zu sich; das Jahr zuvor hatte der Junge bei seinen Großeltern in Näs verbracht, nachdem seine Kopenhagener Pflegemutter krank geworden war. Im Mai 1934 kommt die gemeinsame Tochter Karin auf die Welt, Astrid Lindgren ist nun vor allem Hausfrau und Mutter. Bis die Tochter sie bittet, von Pippi Langstrumpf zu erzählen. "Der Name war so verrückt", erinnert sich Astrid Lindgren später an die ungewöhnliche Schöpfung ihrer Tochter, "dass die Geschichten dementsprechend ausfielen." 

Verrückt finden Pippi Langstrumpf auch die Verlage, denen sie das Manuskript einige Jahre später anbietet: erst die schwedischen Verlage und dann, nach der Erstveröffentlichung, auch einige deutsche Verlage. Friedrich Oetinger aber ist begeistert. Er versteht genug Schwedisch, um mit etwas Hilfe in der Ausgabe zu lesen, die Astrid Lindgren ihm nach seinem Besuch mitgibt. Astrid Lindgren ist verhaltener. "Nach einem besonders erfolgreichen Verleger sah er nicht gerade aus", wird sie später ihren ersten Eindruck beschreiben. "Er war in der Tat sehr dürftig gekleidet, aber während dieser ersten Nachkriegsjahre war es wohl in Deutschland nicht so leicht, elegant gekleidet zu sein." 

In Oetingers Heimatland können viele Mütter und Väter nichts mit Pippi Langstrumpf anfangen. "Viele meiner Freundinnen durften das Buch nicht lesen, es war in ihren Familien verpönt", erinnert sich Silke Weitendorf. "Den meisten Müttern war Pippi einfach zu frech." Die Kinder aber sind begeistert. An Silkes neuntem Geburtstag im April 1950 liest ihr Stiefvater der Gästeschar aus dem frisch übersetzten Manuskript des zweiten Bandes – "Pippi Langstrumpf geht an Bord" – vor, das wenige Wochen später erscheint.

Der Draht zu ihrem inneren Kind

Friedrich Oetinger ist glücklich, als er vier Monate nach Erscheinen der Erstausgabe bereits 3.000 Exemplare verkauft hat. Da ahnt er noch nicht, dass die Freundschaft zwischen ihm und seiner Frau Heidi mit Astrid Lindgren so innig und die Zusammenarbeit so erfolgreich sein wird, dass sein Verlag in den kommenden Jahrzehnten all ihre Werke veröffentlichen und sich ganz auf Kinder- und Jugendbücher spezialisieren wird. Allein in Deutschland wird die schwedische Autorin in den kommenden Jahrzehnten rund 30 Millionen Bücher verkaufen.

Bei Astrid Lindgrens erstem längeren Besuch in ihrem Hamburger Verlag lernt sie 1952 auch Silke Weitendorf kennen. Der erste leise Erfolg des Buches hat auch ihre Einsamkeit beendet: Ihr Stiefvater und Mutter Heidi konnten eine größere Wohnung anmieten und führen die Verlagsgeschäfte von zu Hause. Wenn die nun Elfjährige von der Schule nach Hause kommt, liest sie Manuskripte Korrektur und sortiert Verlagsprogramme in Briefumschläge. Später wird sie den Verlag ihres Stiefvaters übernehmen und als Lektorin etliche Übersetzungen von Astrid Lindgrens Spätwerk betreuen, 1974 etwa "Die Brüder Löwenherz" oder 1982 ihr letztes großes Buch, "Ronja Räubertochter".

Noch aber, bei jenem Besuch 1952, trägt Silke Weitendorf eine giftgrüne Latzhose und ist fasziniert von der fremden Autorin aus Schweden, vor allem von deren "ungewöhnlicher Empathie" gegenüber dem Mädchen: "Damals haben Erwachsene Kinder kaum als eigenständige Persönlichkeiten wahrgenommen. Sie aber hat sich mir zugewendet und mir Fragen gestellt, die nichts damit zu tun hatten, ob ich gut in der Schule bin. Sie fragte mich, ob ich ein glückliches Kind sei."

Gut ein Jahrzehnt später arbeiten die beiden sogar Tür an Tür: 1963 macht die 22-jährige Silke Weitendorf in Stockholm ein Praktikum in Astrid Lindgrens schwedischem Verlag Rabén & Sjögren. Die nun weltweit gefeierte Kinderbuchautorin – in der Zwischenzeit hat sie auch die Bullerbü-Bände, Kalle Blomquist, Mio, mein Mio, Karlsson vom Dach, Die Kinder aus der Krachmacherstraße und Madita geschrieben – arbeitet halbtags als Leiterin der Kinderbuchabteilung von Rabén & Sjögren. Vormittags sitzt sie in ihrem Bett und stenografiert eines ihrer Bücher in den Block; während Weitendorfs Praktikum denkt sie sich immer neuen Unfug aus, den Michel aus Lönneberga anstellt. Nachmittags lektoriert sie die Ideen anderer Kinderbuchautoren. "Es hat mich für mein Berufsleben sehr geprägt mitzuerleben, wie sie mit Autoren umging", sagt Silke Weitendorf. "Sie hat sie immer in die richtige Richtung geführt, ohne ihnen ihre eigenen Ideen aufzudrücken. Wichtig war ihr nur die Frage: Würde ich als Kind gerne diese Geschichte hören? Das war ihre große Gabe als Autorin und als Lektorin – sie hat nie den Draht zu ihrem inneren Kind verloren."

Mit fast Siebzig auf den Baum

Noch als fast Siebzigjährige klettert Lindgren während eines Fernsehinterviews mit einer Freundin auf einen Baum. Schließlich gebe es "kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern", ruft sie frech zu dem Kameramann herab. Doch Astrid Lindgren weiß auch, dass die wenigsten Kindheiten so bullerbühaft sind wie ihre eigene. In "Astrid Lindgrens Welt" in Vimmerby erinnert das ferne Grollen von Ronja Räubertochters Mattisburg und das Säbelklirren im Heckenrosental der Brüder Löwenherz trotz aller Ausflugsfröhlichkeit daran, dass beileibe nicht alle ihre Figuren so selbstsicher wie Pippi Langstrumpf sind, und nicht jede von ihr beschriebene Kindheit so kunterbunt wie deren Villa. Wut und Trauer erleben viele ihrer Kinderfiguren, Angst und Neid, und ganz besonders: Einsamkeit. 1950, als ihr Sohn Lasse heiratet, schreibt sie in ihr Tagebuch: "Sture + Astrid + Lars + Karin sind etwas ganz anderes als Sture + Astrid + Karin. (...) Vielleicht wird es einmal Astrid + niemand." Genau so kommt es: Ihr Mann Sture stirbt 1952, nach der Hochzeit ihrer Tochter Karin 1958 lebt Astrid Lindgren allein in ihrer Wohnung. 1986 muss sie auch den Tod ihres Sohnes Lasse verkraften.

Ihre Sehnsucht nach dem Kind und ihre Trauer um dessen Einsamkeit prägen ihre Figuren entscheidend, sagt Biograf Jens Andersen. Astrid Lindgrens Bücher entstehen in dem Spannungsverhältnis aus dieser Einsamkeit und ihrem eigenen Kindheitsidyll. Selbst in ihren fröhlichen Kinderbüchern schwingen manchmal tiefere Töne mit, die nicht gleich beim ersten Lesen auffallen.

Silke Weitendorf hat das bemerkt, als sie später Pippi Langstrumpf las, wieder und wieder: In der Rolle der Verlegerin auf den Preisverleihungen, als Mutter von einer Tochter und zwei Söhnen – alle drei arbeiten heute ebenfalls im Verlag – und als Großmutter von mittlerweile acht Enkelkindern. "Als Kind mochte ich vor allem die lustigen Spiele, die Pippi sich ausdenkt. Später, als junge Erwachsene, habe ich mich an diesem typischen Pippi-Humor erfreut, alles immer wörtlich zu nehmen. Heute liebe ich gerade auch die stillen Szenen, in denen man Pippi bei all ihrer Fröhlichkeit auch einmal anders kennenlernt: wie sie mit ihrer Mutter im Himmel spricht. Oder wie sie, ganz am Ende des letzten Bandes, allein am Küchentisch sitzt und versonnen in eine Kerze schaut."