In Amerika liegt die Zukunft. Hier wollen Johnny (Paddy Considine) und Sarah (Samantha Morton) aus Irland zusammen mit ihren beiden Töchtern Ariel (Emma Bolger) und Christy (Sarah Bolger) nach dem tragischen Verlust des kleinen Sohnes einen neuen Anfang wagen. Mit großen Augen bestaunen die Kinder ihre neue Heimat New York: In der magischen Welt der Kinder sind das schäbige Mietshaus in Hell's Kirchen und die exzentrischen Nachbarn ein geheimnisvolles Abenteuer. Magischer Realismus: Aus der Perspektive der Kinder (Emma Bolger, l., Sarah Bolger) scheint im fremden New York alles seltsam und geheimnisvoll, wo Vater Johnny (Paddy Considine) und Mutter Sarah (Samantha Morton) Fuß zu fassen versuchenFoto: 2003 Twentieth Century Fox

Johnny, der durch den Tod des Sohnes die Fähigkeit verloren hat, sich als Schauspieler in seine Rollen hineinzufühlen, fährt Taxi, Sarah arbeitet als Kellnerin. Allmählich schwinden jedoch die Ersparnisse, die Ehe gerät in eine Krise. Während die Eltern sich in ihrem Kampf um das Überleben aufreiben, freunden sich die beiden Töchter mit dem schwer kranken, unnahbaren Maler Mateo (Djimon Hounsou) an, einem Sonderling, den alle nur "den schreienden Mann" nennen. Mateo, ein Fremder in seiner eigenen Familie, findet in den Mädchen und ihren Eltern eine neue Familie. Er wird zum guten Geist der Familie - langsam finden Johnny und Sarah wieder zu sich selbst und zu ihrem Glauben. Wunder geschehen, Wunden heilen. Es wird Frühling. In Amerika.

Aus der Perspektive zweier Kinder erzählt Jim Sheridan eine Geschichte mit biographischen Spuren. Wie seine Hauptfiguren stürzte sich auch der irische Regisseur mit seiner Familie vor Jahren in ein neues, aufregendes Leben. Sheridans Serie bewegender menschlicher Dramen ("Mein linker Fuß", 1989; "Das Feld", 1990; "Im Namen des Vaters", 1993; "The Boxer", 1997) wurde bisher mit 13 Oscar-Nominierungen und vielen anderen internationalen Preisen ausgezeichnet. Foto: 2003 Twentieth Century Fox


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