6. März: Alexander Kluge liest aus "Die Lücke, die der Teufel lässt"
Literarisches Zentrum im Deutschen Theater Göttingen , Beginn 19:30 Uhr
"Was heißt Macht? Wem kann man trauen?" - das sind zwei der neun Unterkapitel, in die die rund 500 Geschichten im Buch "Die Lücke, die der Teufel ließ" gegliedert sind. Und genau dieser Lücke ist Kluge in seinen Prosatexten auf der Spur. In Geschichten aus dem "Umfeld des neues Jahrhunderts" berichtet er über das Leben unter großen Katastrophen wie 9/11, Irakkrise, Tschernobyl und Holocaust, Terror, Krieg und Revolution.
Der Schriftsteller, Regisseur, TV-Produzent und Philosoph Alexander Kluge wurde im vergangenen Jahr mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.
www.dt-goettingen.de

10. März: Maxim Biller stellt "Bernsteintage" vor
Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin , Beginn 20 Uhr
Ist es etwa das skandalumwitterte, das "verbotene Buch"? Hat Herr Biller es einfach umbenannt? Nein, "Bernsteintage" ist eine neue Sammlung von Erzählungen, die der Journalist und Autor Maxim Biller jüngst veröffentlicht hat. Von der Kritik wohlwollend aufgenommen erzählt Biller wehmütige, leise Geschichten von dem verlorenen Paradies Kindheit und von Menschen, die mit ihren Gedanken noch immer dort sind.
www.schaubuehne.de

10. März: Adam Thirlwell liest aus "Strategie"
Literaturhaus München , Beginn 20:30 Uhr
Der Debütroman des 1978 geborenen Londoner Jungschriftstellers sorgte bei seinem Erscheinen Anfang des Jahres für Aufsehen. Explizite und durchaus virtuos geschriebene Darstellungen von Sex, Sex und Sex. Als es bei Nana und Mosche trotz ihrer Gefühle füreinander mit der körperlichen Liebe nicht funktioniert, holen sie sich Anjali dazu, um es zu dritt zu versuchen. Aber auch das klappt nicht wirklich. Orientierungslose Mittzwanziger probieren die - sexuelle - Kommunikation.
www.literaturhaus-muenchen.de
Weiterer Termin:
12. März: Deutsches Schauspielhaus Hamburg , Deutsch-Englische Lesung mit Robert Stadlober, Beginn 20 Uhr
www.schauspielhaus.de

11. März: "Saisonauftakt"
Lesung mit Françoise Cactus, Felicitas Hoppe, Tobias Hülswitt, Marcus Jensen, Anke Stelling und Jan Wagner
Literarisches Colloquium Berlin , Beginn 20 Uhr
Bei dem "Saisonauftakt" des Literarischen Colloquiums stellen sechs Autoren und Autorinnen ihre jüngst erschienenen Werke vor. Die Autoren lesen "Neurosen zum Valentinstag" (Françoise Cactus), "Verbrecher und Versager" (Felicitas Hoppe), "Ich kann dir eine Wunde schminken"( Tobias Hülswitt), "Egaljungen" (Marcus Jensen), "Glückliche Fügung" (Anke Stelling) und "Guerickes Sperling" (Jan Wagner).
www.lcb.de

12. März: "Dichter und Bohemiens" - Ein Abend mit Stefan Troller
Literaturhaus Salzburg , Beginn 20:15 Uhr
Der 1921 in Österreich geborene Stefan Troller ist Autor, Fernsehjournalist und Dokumentarfilmer. Vor 40 Jahren berichtete er zum ersten Mal aus Paris, der Metropole der Dichter und Bohemiens. Für den WDR produzierte Stefan Troller in den 60er Jahren das "Pariser Journal". Im vergangenen Jahr erschien sein Porträt der Stadt. Neben der Lesung werden Filme Trollers gezeigt.
www.literaturhaus-salzburg.at

13. März: Lesung mit Marie-Luise Scherer und Hannelore Hoger
Literaturhaus Berlin , Beginn 20 Uhr
Marie-Luise Scherer arbeitete zwanzig Jahre lang als Autorin für den Spiegel. Ihr erstes Buch mit Reportagen und Geschichten erschien 1988 unter dem Titel "Ungeheurer Alltag". Zusammen mit der Schauspielerin Hannelore Hoger und dem Chefredakteur der ZEIT, Michael Naumann, stellt Frau Scherer ihr zweites Buch "Der Akkordeonspieler" vor.
www.literaturhaus-berlin.de