20. September: Jonathan Lethem "Die Festung der Einsamkeit"
Literaturhaus München , Beginn 20 Uhr
Der amerikanische Schriftsteller Jonathan Lethem hat ein bewegendes Buch über Freundschaft und Erwachsenwerden im New Yorker Großstadtdschungel vorgelegt. Der achtjährige Protagonist Dylan zieht mit seiner Familie nach Brooklyn und muss sich die Zuneigung seiner Eltern und Freunde hart erkämpfen. Nachdem sein Vater, ein Maler, verschwindet, ist er auf sich allein gestellt. Zusammen mit seinem schwarzen Freund Mingus Rude und einem geheimnisvollen Ring begibt er sich auf Identitätssuche. Die deutsche Übersetzung liest der Journalist und Autor Wieland Freund.
www.literaturhaus-muenchen.de

24. September: Literarische Nächte der Centrelyuropdriims - "Europa ist mehr als die EU. Wo liegen die wirklichen Grenzen?"
Literaturhaus Basel , Beginn 20 Uhr
Wenn in den Medien von der Osterweiterung der Europäischen Union gesprochen wird, stehen für uns wie für die Menschen dort ähnliche Fragen an. Was erwarten wir eigentlich voneinander? Welche kulturellen Räume sind wir bereit, uns gegenseitig einzuräumen? An diesem Abend soll von der europäischen Idee gesprochen werden und von den Träumen und Hoffnungen, die sich mit ihr verbinden. Zu diesem Anlass stellen Autorinnen und Autoren aus Mittelosteuropa und der Schweiz aktuelle Texte aus Polen, Tschechien, Ungarn und der Slowakei vor.
www.literaturhaus-basel.ch

29. September bis 3. Oktober: "12 Stunden bis zur Ewigkeit" - Komische Literatur
Caricatura, Galerie für Komische Kunst, Kassel , Beginn 20 Uhr
Komische Literatur ist vielfältig und passt in keine Schublade. Das erste Literaturfest dieser Art in Kassel will beweisen, dass sich Humor und deutschsprachige Literatur nicht ausschließen. Bei den "12 Stunden bis zur Ewigkeit" bieten Autoren wie Harry Rowohlt, Franzobel und Bernd Gieseking mit ihren Werken ein breites Spektrum zwischen Scherz und tieferer Bedeutung. Das Fest will nicht nur einen Beitrag zur Lachkultur leisten, sondern auch Schriftsteller verschiedener Herkünfte zusammenbringen und so Merkwürdiges, Eigenartiges, Verrücktes, Subversives und Gewagtes vorführen. Die Stiftung Brückner-Kühner vergibt unter anderem den "Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor" und feiert mit diesem Literaturfest gleichzeitig ihr zwanzigjähriges Bestehen.
www.12-stunden-bis-zur-ewigkeit.de

4. Oktober: Jakob Arjouni "Hausaufgaben"
Jakob Arjounis neuer Roman erzählt von privater, aber auch von historischer Schuldzuweisung. Das Leben des Deutschlehrers Linde scheint plötzlich die schlimmstmögliche Wendung zu nehmen. Der jüngste Ärger mit den Schülern ist zweitrangig. Dass mit seiner Familie nicht alles in Ordnung ist, bereitet ihm weit größere Sorgen. Aber er ist entschlossen, sich nicht unterkriegen zu lassen. Arjounis Werk "Hausaufgaben" handelt von der Verstrickung in Wunschdenken und Halbwahrheiten beim Versuch, mit sich im Reinen zu bleiben. "Jakob Arjouni ist ein guter, phantasievoller Geschichtenerzähler. Ich versichere Ihnen, Sie werden staunend und vergnügt lesen", urteilte Elke Heidenreich.
Jakob Arjouni ist mit "Hausaufgaben" auf Lesereise:
11. Oktober: Lehmanns Fachbuchhandlung GmbH, Berlin
13. Oktober: Droste Buchhandlung, Düsseldorf
21. Oktober: Verlagsbuchhandlung, München
24. Oktober: Schiffbau, Zürich
27. Oktober: Bücher Jäggi, Basel
Weitere Termine und mehr Informationen unter: www.diogenes.ch

10. Oktober: Lesung und Gespräch mit Stina Nordenstam und Judith Hermann "Ach, das Paradies"
Literaturhaus Berlin , Beginn 20 Uhr
Weit über Schweden hinaus ist die Sängerin, Musikerin und Autorin Stina Nordenstam bekannt. Ihre CD-Veröffentlichungen ("Memories of a Colour", "This Is Stina Nordenstam") weisen große lyrische Qualitäten auf. Anlässlich ihrer neuen CD im Herbst wird die Sängerin, die seit sieben Jahren keine Konzerte mehr gegeben hat, wieder die Bühne betreten. Zusammen mit der Berliner Autorin Judith Hermann, die 1998 den erfolgreichen Erzählungsband "Sommerhaus, später" und 2003 "Nichts als Gespenster" (S. Fischer Verlag) veröffentlichte, wird Nordenstam im Berliner Literaturhaus zu Gast sein. Judith Hermann, die Musik von Stina Nordenstam verehrt, wird ihre neuen Texte lesen.
www.literaturhaus-berlin.de