20. Juni: Schauplatz Zukunft - Autoren hautnah erlebt: Zu Gast ist Reinhardt O. Hahn
Haus des Buches Leipzig , Beginn 20 Uhr
Mit "Das erste letzte Glas" veröffentlichte Reinhardt O. Hahn 1986 seinen bisher populärsten Roman. Er engagiert sich seit langer Zeit in der Sucht- und Drogenprävention. 1988 folgte der Science Fiction-Roman "Noah II" und 1990 "Ausgedient - Ein Stasi-Major erzählt".
Moderation: Manfred Orlowski
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22. Juni: „USA - Die Weltmacht im Niedergang?“
Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin , Beginn 12 Uhr
Der Historiker Emmanuel Todd und Jeffrey Gedmin, Direktor am Aspen Institut in Berlin, im Gespräch mit Mathias Geffrath
Weltmacht USA. Das Bild militärischer, ökonomischer und kultureller Dominanz wird bestätigt durch den Alleingang im Irak-Krieg, die Degradierung der Bündnispartner und die Übergehung der Beschlüsse der UN. Laut Emmanuel Todds „Nachruf“ auf Amerika ist dies jedoch ein trügerisches Bild. Die USA haben ihr Imperium überdehnt. Durch militärischen Aktivismus versuchen sie nun, den Verlust ihrer Weltherrschaft zu überspielen.
Wie sollen die Europäer auf ein Ende der Weltmacht USA reagieren?
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24. Juni: Ermanno Cavazzoni - "Die nutzlosen Schriftsteller"
Literaturhaus Frankfurt , Beginn 20 Uhr
"Wer ein nutzloser Schriftsteller werden will, braucht nur zu üben. Es empfehlen sich Übungen in den Todsünden, deren es sieben gibt; man muß beharrlich so lange bei einer bleiben, bis sich unvermittelt eine neue Sicht auftut und man stumm, schlaff und gänzlich unfähig geworden ist."
Ermanno Cavazzonis phantasievoller und zugleich trockener Humor ist angesiedelt zwischen Malerbas lakonischer Satire und dem barockem Witz von Manganelli. Sein Roman "Gesang der Mondköpfe" faszinierte Federico Fellini und wurde von ihm unter dem Titel "Die Stimme des Mondes" verfilmt.
Ermanno Cavazzoni, geboren 1947 in Reggio Emilia, ist einer der bedeutendsten italienischen Gegenwartsautoren. Bisher erschienen u.a. "Gesang der Mondköpfe" (1996) und "Kurze Lebensläufe der Idioten" (1998).
Moderation: Maria Gazzetti (italienisch-deutsch)
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24. Juni: "Nachtcafé extra: Israel/Palästina"
Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin , Beginn 20 Uhr
Zu einer Begegnung der literarischen Art kommt es zwischen Israel und Palästina mit den Schauspielerinnen Daphna Rosenthal (geb. in Israel) und Ghada Hammoudah (geb. in Saudi-Arabien). Sie fanden sich bereits im Herbst 2002 mit der Regisseurin Hilde Brand zu einer Lesung israelisch-palästinensischer Literatur zusammen. Dem Zuschauer wird ein Einblick in Kriegs- und Leidens-, aber auch in Liebesgeschichten gewährt. Die Schauspielerinnen lesen Gedichte, Erzählungen, Berichte und Romanauszüge in deutscher Sprache.
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24. Juni: „Henning von Tresckow. Ich bin, der ich war“
Literaturhaus München , Beginn 20 Uhr
Über Henning von Tresckow ist heute nur wenig bekannt, obwohl er als der Kopf des militärischen Widerstandes gegen Hitler galt. In dem von Sigrid Grabner und Hendrik Röder herausgegebenen Buch erfährt der Leser über Henning von Tresckows Werdegang, seine Ansichten, und die Antriebe seines Handelns. Das Buch enthält Berichte und Dokumente von Zeitzeugen, die ihn persönlich kannten, sowie ein Interview mit dessen Tochter Uta von Aretin.
Moderation: Ulrich Raulff
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25. Juni: "Hommage à György Ligeti zum 80. Geburtstag"
Literaturhaus Berlin , Beginn 20 Uhr
"Bei mir gibt es "überfarbliche" Träume, so wie Technicolor. Irrsinnig intensive Farben, aber nicht in jedem Traum. Mein Bruder sagte mir, seine Träume seien wie Schwarzweißfilme. Allenfalls ein wenig eingefärbt, aber nicht wirklich farbig. Das muß Ursachen in der Gehirnstruktur haben." György Ligeti
György Ligeti, am 28. Mai 1923 in Siebenbürgen geboren, überlebte als Jude im Arbeitsdienst der ungarischen Armee den Zweiten Weltkrieg und floh 1956 vor dem ungarischen Stalinismus über Wien nach Deutschland. Er lernte die westeuropäische Avantgarde kennen und ist heute einer der bedeutendsten Komponisten der Moderne.
György Ligeti und der Musikjournalist Eckhard Roelcke haben für das soeben erschienene Interviewbuch "Träumen Sie in Farbe?" einen Sommer lang intensiv miteinander gesprochen. Eckhard Roelcke berichtet von seinen Begegnungen mit György Ligeti, und Gabor Biedermann liest aus dem Gesprächsbuch; dazu Musik von Ligeti und Filmausschnitte.
Begrüßung: György Fehéri
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27. Juni: "September. Filmisch-musikalische Lesung mit Max Färberböck, Moritz Rinke, John von Düffel, Catharina Schuchmann"
Literaturhaus München , Beginn 20 Uhr
Der am soeben gestartete Kinofilm "September" von Max Färberböck erzählt von vier "ganz normalen Paaren" und davon, wie der 11. September 2001 nicht nur das Weltgeschehen, sondern auch das Leben in Deutschland veränderte. Der Film zeigt, wie diese acht Menschen den Tag und seine Folgen in Deutschland erlebten.
Autoren und Schauspieler des Films lesen über persönliche Emotionen in einer Welt, die aus den Fugen zu geraten droht. Die Lesung wird von Filmausschnitten und der Filmmusik von Dario Marianelli begleitet.
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