20. Juni: "Malins Heimkehr oder Die Geburt der Musik aus dem Geiste der Tragödie"
Uraufführung/Premiere
Kammeroper von Carsten Hennig, Text und Regie: Christine Lemke-Matwey, Musikalische Leitung: Dorian Keilhack
Tiroler Landestheater, Innsbruck , Beginn 20 Uhr
Neues Musiktheater im Auftrag des Tiroler Landestheaters: Unter dem Arbeitstitel "Malins Heimkehr" entsteht ein Libretto von Christine Lemke-Matwey, der junge Komponist Carsten Hennig, Meisterschüler von Adriana Hölszky, schreibt die Musik.
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22. Juni: "Die Perser"
Premiere
von Frederic Rzewski, Inszenierung: Andrej Woron
Theater Bielefeld , Beginn 19:30 Uhr
480 Jahre vor unserer Zeitrechnung schrieb Aischylos "Die Perser", eine Beschreibung der Mechanismen, die zu Kriegen führen. Frederic Rzewski nimmt den unveränderten Wortlaut des antiken Textes und wandelt ihn in ein Musiktheater.
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22. Juni: "Préludes CV"
Uraufführung/Premiere
von Lera Auerbach, Choreografie: John Neumeier
Staatsoper Hamburg , Beginn 18 Uhr
Lera Auerbach, geboren 1973 in Tscheljabinsk / Russland, komponierte bereits im Alter von 12 Jahren ihre erste Oper und publizierte mit 14 ihr erstes Buch. Als Komponistin arbeitete sie für Gidon Kremer, Vadim Gluzman und die Kremerata Baltica. Für die musikalische Uraufführung der Préludes im Rahmen der 29. Hamburger Ballett-Tage entwarf John Neumeier Bühnenbild und Choreografie.
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25. und 26. Juni: "Des Knaben Wunderhorn oder die andere Wahrheit"
Gastspiel
von Helene und Günter Grass, Musik: Stephan Meier
Theater Neumarkt Zürich , Beginn 20 Uhr
In Briefen aus der Zeit von 1806 bis 1808 setzen sich die deutschen Romantiker um Achim von Arnim und Clemens Brentano mit ihrer Volksliedersammlung "Wunderhorn" auseinander. Günter Grass beschreibt in seinem Roman "Der Butt" ein Treffen der Romantiker und lässt sie im Kapitel "Die andere Wahrheit" über einen zweiten Band debattieren. Zusammen mit seiner Tochter Helene Grass, Ensemblemitglied des Theater Neumarkt und dem Musiker Stephan Meier, Leiter des "Neuen Ensemble" in Hannover, präsentiert er Brieftexte sowie zahlreiche Gedichte aus dem "Wunderhorn".
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26. Juni : "Amelia"
Österreichpremiere
von Éduard Lock, Musik: David Lang
Republic Saal Salzburg , Beginn 21 Uhr
Im Rahmen der Salzburger Sommerszene zeigt der Kanadier Éduard Lock zusammen mit dem 9-köpfigen Ensemble "LaLaLa Human Steps" ein Tanzstück, das die Möglichkeiten des klassischen Ballets bis zum Extrem ausreizt. Die Inspirationsquelle lieferte die Erzählung "Der Sandmann", in der E.T.A. Hoffmann dem Mythos Ballerina nachspürt.
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28. bis 29. Juni: "Endstation Amerika"
Gastspiel
nach Tennessee Williams, Regie: Frank Castorf
Münchner Kammerspiele, Beginn 19:30 Uhr
Die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin gastiert in München. Gezeigt wird, was passiert, wenn deutsche Kleinbürger als polnische Emigranten dem amerikanischen Traum nacheifern. Dazu erklingt Musik von Lou Reed bis Nirvana.
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