18.12.2003 bis 7.3.2004: "Jede Fotografie ein Bild. Siemens Fotosammlung"
Pinakothek der Moderne, München
Die Ausstellung mit rund 400 Exponaten stellt einen repräsentativen Querschnitt durch die Sammlung des "Siemens Arts Program" dar, die als unbefristete Dauerleihgabe den Grundstock der fotografischen Sammlung in der Pinakothek der Moderne bildet. Vereint sind herausragende Positionen der internationalen Fotografie der 70er bis 90er Jahre mit Schwerpunkt auf die deutsche Fotografie (Bernd und Hilla Becher, Thomas Struth, Michael Schmidt, u.a.) und die amerikanische Fotografie (Robert Adams, William Eggleston, Stephen Shore, u.a.).
www.pinakothek.de

19. Dezember: "Patti Smith and Oliver Ray - An evening of words and music"
Live-Übertragung aus dem Konzertsaal in die Räume der Ausstellung
Haus der Kunst München , Beginn 20 Uhr
Die Sängerin Patti Smith begann Anfang der 70er Jahre, ihre avantgardistischen Gedichte mit E-Gitarrenmusik in New Yorker Clubs vorzutragen. Gemeinsam mit ihrer Gruppe gelang ihr bald der Durchbruch als Rock-Poetin, in deren Performances Sprach- und Rockrhythmen miteinander verschmolzen und sich Garagenrock mit politischer Lyrik verband. 1979 zog sich Patti Smith aus dem Musikgeschäft zurück. Zehn Jahre später feierte sie mit Dichterlesungen und musikalischen Auftritten ihr Comeback.
Anlässlich der Ausstellung "Strange Messenger: The Work of Patti Smith" (19.12.03 - 29.02.04) wird sie mit ihrem Gitarristen Oliver Ray im Haus der Kunst einen Abend der Worte und der Musik präsentieren. Die Performance wird live in die Ausstellungsräume übertragen.
www.hausderkunst.de

19.12.2003 bis 29.2.2004: "Sand in der Vaseline. Das Künstlerbuch"
Neues Museum Nürnberg
Das Künstlerbuch lässt sich grob in drei Sparten einteilen: Buchobjekte, Malerbücher und grafische Zyklen. Seit den sechziger Jahren hat sich zu diesen Formen ein vierter Typus herausentwickelt: ein oft äußerlich vom "normalen" Buch kaum zu unterscheidendes, gedrucktes, vervielfältigtes Buch, das vom Künstler konzipiert und gestaltet ist.
Die Ausstellung konzentriert sich auf solche Künstlerbücher der achtziger und neunziger Jahre. Erstaunlich ist dabei, dass das Künstlerbuch trotz der Entwicklung der neuen Medien überlebt hat. Der Bereich der Künstlerpublikationen präsentiert sich sogar vielfältiger denn je, sei es als eigenständiges Werk oder als integraler Bestandteil einer umfassenderen künstlerischen Strategie, die auch andere mediale Ausdrucksformen mit einbezieht.
In sechs thematisch gegliederten Kapiteln werden anhand von mehr als 500 Exponaten über 30 Künstler vorgestellt, die sich seit 1980 mit dem Buch als künstlerischem Medium beschäftigt haben. Zu den Künstlern zählen u.a. Martin Kippenberger, Georg Herold, Damien Hirst, Mike Kelley, Hans-Peter Feldmann, Peter Fischli / David Weiss, Barbara Bloom, Sophie Calle, Roni Horn, Matthew Barney. Jedes Kapitel ist mit dem Titel eines Künstlerbuches überschrieben, der das Thema anklingen lässt, ohne die Vielfalt der Buchwerke in enge Kategorien einzwängen zu wollen. Auch der Titel der Ausstellung bezieht sich auf ein konkretes Künstlerbuch: "Sand in der Vaseline" nannte Martin Kippenberger 1989 eines seiner zahlreichen Bücher.
www.nmn.de

19.12.2003 bis 12.4.2004: "Corpus Christi - Christus-Darstellungen in der Photographie 1853-2001"
Deichtorhallen Hamburg
In den vergangenen 150 Jahren Fotogeschichte erschienen immer wieder auch Fotografien, die beeinflusst waren durch Form und Ikonographie christlich religiöser Malerei und Skulptur. Leihgeber vom Getty Museum bis zu Sir Elton John stellen ca. 130 Exponate von insgesamt 76 verschiedenen Künstlern für die Ausstellung zur Verfügung. Neben Arbeiten von Man Ray, Annie Leibovitz oder Robert Mapplethorpe sind auch Werke weniger populärer Fotografen zu sehen.
Ziel der Ausstellung ist es nicht, die Beziehung zwischen Künstler und Religion zu untersuchen, sondern die ästhetische Auseinandersetzung mit der Darstellung Christi als einem universalen Symbol in einem generellen Kunstkontext. Der Fokus liegt auf Bildern, die einen subjektiven und interpretativen Zugang zum Thema haben, sowie eine aktive künstlerische Auseinandersetzung mit dem Gegenstand beinhalten.
www.deichtorhallen.de Bettina Rheims, Serge Bramly: Crown of Thorns, 1997, chromogenic print, Collection Maison Européenne de la Photographie, Paris© Bettina Rheims und Serge Bramly

20.12.2003 bis 18.4.2004: "Temporal Values - von Minimal zu Video"
ZKM - Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe
Die drei Parameter der Minimal Art - Zeit, Material, Wahrnehmung - haben nicht nur den Skulpturbegriff erweitert, sondern auch den Medien einen neuen Horizont eröffnet. Die Wahrnehmungsstrategien früher Videoarbeiten, wo der Blick durch die Kamera die natürliche Wahrnehmung ergänzt, stellen eine Beziehung zwischen Raum, Material und Zeit her. Die Entwicklung von der Skulptur als Zeiterfahrung zum zeitbasierten Medium Video ist Fokus dieser Ausstellung, die damit neue ästhetische Verknüpfungen zwischen Minimal Art und Medienkunst präsentiert. Gezeigt wird, wie skulpturale Tendenzen der 1960er Jahre in Beziehung zu Wahrnehmungsstrategien der frühen Videoskulptur gesetzt werden können. Die lineare Erzählung tritt gegenüber der Abstraktion und der Darstellung von Wahrnehmungsphänomenen in den Hintergrund.
www.zkm.de