AUS DEM INHALT:
1. Weihnachten in der Karibik - mit Verlosung 2. Weihnachtsbücher - eine Auswahl 3. WEIHNACHTS-KULTURKALENDER
Theater
Konzerte
Ausstellungseröffnungen
Lesungen

1. Weihnachten in der Karibik© Foto: Warner JazzErfindet Manfred Krug das Weihnachtslied neu?von Achim FehrenbachDas letzte Mal, als wir bei einem Weihnachtslied wirklich auf den Text geachtet haben, war ungefähr zu der Zeit, als wir für Eltern und Geschwister Geschenke bastelten. Oder als wir mit den eigenen Kindern die Lieder sangen. Oder vielleicht, als wir das letzte Mal an Weihnachten in der Kirche waren. Wer achtet schon beim Einkaufen auf das Weihnachtsgedudel im Hintergrund, ganz abgesehen davon, dass in den geschmückten Konsumtempeln normalerweise "Jingle Bells" läuft?Um dem zartschmelzenden Soundtrack weihnachtlicher Einkäufe Paroli zu bieten, bedarf es schon eines glücklichen Zu- bzw. Einfalls. Im Dezember 2001 war Manfred Krug auf Tournee mit seinem Jazz-Quartett. Das Konzert in Rostock war aus Platzgründen in eine Kirche verlegt worden, und die Akustik regte den ehemaligen Duisburger Domsingknaben dazu an, ein Weihnachtslied ins Programm zu nehmen. Pianist Matthias Bätzel arrangierte spontan "Süßer die Glocken nie klingen". Die Idee zu einer Weihnachtsplatte ward geboren.Manfred Krug und Jazz? Spätestens seit dem Album "Tatort - Die Songs" (mit Charles Brauer) wissen wir, dass Krug bereits in den sechziger und siebziger Jahren in der DDR ein Schallplattenstar mit Jazzsongs und Chansons war. Seit seinem Abschied als "Liebling Kreuzberg" im Jahr 2000 tourt Krug als Jazz-Sänger durch deutsche Lande.Jetzt also hat er den "Weihnachtskrug" herausgebracht. In bester Jazz-Manier auch noch die letzte Silbe betonend, stößt Krugs Bariton den Zuhörer förmlich auf die Bedeutung der Texte. Das alte geistliche Kirchenlied "Es ist ein Ros` entsprungen" verschleppt Krugs Quartett so lässig und gekonnt, dass der Text unweigerlich beim Zuhörer haften bleibt.Das Erstaunliche an diesem Album ist, wie gut die musikalische Umsetzung der traditionellen Lieder funktioniert. Nie hat man das Gefühl, es sei ihnen der Jazz oder Bossanova aufgezwungen worden, im Gegenteil. All das, was wir als Hörer (und Sänger) mit diesen Liedern verbinden, wird respektiert und bleibt im Kern erhalten, während die Arrangements in neue Bedeutungskontexte führen.Nicht, dass dies ein Album wäre, das sich nur bei angestrengtem Zuhören erschließt. Man kann es auch beim Auspacken der Geschenke im Hintergrund laufen lassen. Der Ernst der weihnachtlichen Vorlagen wird von den lockeren Arrangements und Harmonisierungen abgemildert. Lustig wird's, wenn Manfred Krug Martin Luthers "Vom Himmel hoch" als Reggae mit Trompeten und Hammond-Orgel singt. Abwechslungsreich geht's weiter: "Oh du fröhliche" als säuselnder Bossa Nova, "Morgen kommt der Weihnachtsmann" als wonniger Swing, "Laßt uns froh und munter sein" als Perkussionsstück.Wohltuende Irritation verbreitet die fürsorgliche, fast zärtliche Art, wie Krug viele der Lieder singt, und das Image des gebildeten Rabauken ("Liebling Kreuzberg"), das wir von ihm haben. Und wenn der bekennende Atheist Krug am Ende des Albums noch die Weihnachtsgeschichte erzählt, merken wir, was ihm an Weihnachten teuer ist.Die Beteiligten garantieren hohes musikalisches Niveau: Neben dem Manfred Krug Quartett kommen ein Gesangs-Quintett um die Sängerin Judy Niemack, ein Streicherensemble und die Mundharmonika von Jean "Toots" Thielemans zum Einsatz. Manfred Krug tourt bereits seit Anfang November, vorwiegend durch den Osten Deutschlands. Allerdings ist er nicht mit dem "Weihnachtskrug", sondern mit seinem Jazz-Quartett unterwegs. Die verbleibenden Termine bis Weihnachten sind:
Freiberg (7.12.), Potsdam (10.12.), Berlin (12.12.), Schwedt (13.12.), Anklam (14.12.), Suhl (19.12.), Weimar (20.12.)
Mitwirkende:
Manfred Krug - Lesung & Gesang
Begleitet wird er von der Formation "Jazzin' the Blues" - Musikern, die schon beim "Weihnachtskrug" mitgewirkt haben:
Matthias Bätzel / Piano, Wolfgang "Zicke" Schneider / Drums, Henning Protzmann / Bass, Andreas Bicking / Saxophon, Fanny Krug / Gesang Verlosung:
ZEIT-Online verlost jeweils 1x2 Eintrittskarten für die Konzerte von Manfred Krug in Suhl (19.12.) und Weimar (20.12.) und 3 CDs "Der Weihnachts-Krug".
Senden Sie uns bis zum 12. Dezember, 12 Uhr mittags, eine eMail, bitte mit Namen und Adresse, an kulturbrief@zeit.de . Stichwort: Weihnachten
Die Gewinner werden unter allen Einsendern ausgelost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Weitere Informationen zum "Weihnachtskrug", Texte und Audio-Dateien zu Krugs musikalischem Werdegang und zur Entstehung des Weihnachtslieder-Projekts: www.warnerjazz.de zur Homepage von Manfred Krug: www.manfredkrug.de

2. Weihnachtsbüchervon Birgit SchumacherEs begibt sich aber zu der Zeit
Texte zur Weihnachtsgeschichte
Herausgegeben von Walter Jens
Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2002, 8,- Euro
Das Weihnachtsbuch von Walter Jens ist ein Klassiker unter den Büchern zum Fest. In Gedichten und Geschichten, die den Bogen vom Barock über die Klassik und Romantik bis ins 20. Jahrhundert spannen, wird erkundet, wie die Menschen Weihnachten begegnen. Eine Anthologie mit Beiträgen von Andreas Gryphius bis Berthold Brecht. Die Texte sind parteiisch, betroffen, subjektiv, sanft und zornig. Anselm Grün: Weihnachtlich leben
Verlag Herder, Freiburg 2000, 5,- Euro
Spirituell betrachtet erscheint an Weihnachten durch Jesu Geburt die Güte und Menschlichkeit Gottes. Anselm von Grün erklärt, was Weihnachten bedeuten kann. Warum ein schmutziger Stall, warum die Hirten, und was haben die Engel für eine Botschaft?
Grün gibt tiefenpsychologische Erklärungen und leitet zum besseren Verständnis der Botschaft Gottes an. "Gott hat einen Traum vom Menschen. Unsere Aufgabe wäre, diesen einmaligen Traum Gottes in dieser Welt sichtbar werden zu lassen. Der Blick auf Jesus Christus, in dem Gottes Traum in unübertrefflicher Weise aufgeleuchtet ist, kann uns helfen, auch das Bild erscheinen zu lassen, das Gott sich von uns erträumt hat. Dann feiern wir wahrhaft Weihnachten." Ein religiöses Buch, das beschreibt, warum Gott Weihnachten genau so wollte.
Anselm Grün, geboren 1945, verwaltet die Benediktinerabtei Münsterschwarzach. Außerdem ist er geistlicher Berater und Autor zahlreicher spiritueller Bücher. Kirsten Boie: Alles ganz wunderbar weihnachtlich
dtv junior, München 1999, 7,50 Euro
Weihnachten ist nicht nur für Jesper die aufregendste Zeit des Jahres. Die Weihnachtsvorbereitungen sind in vollem Gange. Seine Familie hat Mitleid beim Aussuchen des Tannenbaums, sie entscheidet sich für den krummsten, denn Jasper findet: "Armer Baum, dich will gar keiner haben und dabei hast du sogar drei schöne Spitzen. Das ist doch wieder mal typisch ungerecht." Weil Jespers Geschenk in den Matsch gefallen ist, denkt er sich schnell einen Ersatz aus: Wir könnten doch ein Krippenspiel machen. Seine beiden Schwestern kommen da gerade recht. Er ist natürlich der Boss, und als Engel kann er fliegen wie Supermann. Weihnachten rückt immer näher, das Warten bis zum Weihnachtsabend wird ihm sehr lang und er wünscht sich, er wäre in Amerika, da gibt es die Geschenke nämlich immer schon morgens. Erst ist geht für die Mutter einkaufen, um sich die Zeit zu vertreiben. Im Supermarkt denkt er noch: "Die sind hier alle gar nicht weihnachtlich. So ein Geschubse". Doch dann stimmt der halbe Supermarkt mit ein und die gestressten Mütter singen: "Glocken mit heiligem Kla-hang, klingt doch die Erde entlang". "Genau so muss es am heiligen Abend sein", denkt Jasper. "Dann ist alles in Ordnung." "Märchen zur Weihnacht"
Herausgegeben von Franz-Heinrich Hackel
Insel-Verlag, Frankfurt am Main 1994, 9,- Euro
Für jung und alt gesammelt sind die Weihnachtsmärchen und Gedichte von Hans Christian Andersen, Joseph von Eichendorff, Marie Luise Kaschnitz, Selma Lagerlöf, Rainer Maria Rilke und vielen anderen. Hinzu kommen klassische Volksmärchen, u.a. aus Russland und Schweden. In den Märchenwelten durchstreifen Räubermädchen Wälder, und die Schneekönigin thront in dem Schneesaal ihres Schlosses. Erinnerungen an Duft von Honigkuchen, Weihnachtskerzen und Tannennadeln erwecken Fantasien zum Leben. Es war einmal ... Weihnachten.

3. WEIHNACHTS-KULTURKALENDERTheaterab 7. Dezember: "Der kleine Vampir feiert Weihnachten"
Imperial-Theater, Hamburg , Beginn 14:30 und 16:30 Uhr
Die Eltern von Anton glauben nicht an Vampire. Sie laden die Freunde ihres Sohnes zur Weihnachtsfeier ein und machen einiges mit, beinahe werden sie noch von dem Vampir Lumpi Schlotterstein ausgesaugt.
Den Kindern kann es schon mal gruselig werden, doch die Vampire Anna und Rüdiger sind gute Freunde von Anton. Sie leben zwar auf dem Friedhof und kennen kein Weihnachtsfest, feiern aber trotzdem eine originelle und etwas chaotische Party. Und: echte Vampire gibt es gar nicht...
8., 14. und 15.12. jeweils 14:30 und 16:30 Uhr
17. und 18.12. jeweils 11 Uhr
19.12. 11 und 15 Uhr
21. und 22.12. 14:30 Uhr
zur Homepage ab 7. Dezember: "Hilfe, die Herdmanns kommen"
Alma Hoppes Lustspielhaus, Hamburg , Beginn 15 Uhr
Lesung mit Henning Venske
Die Herdmann-Kinder sind die schlimmsten Kinder aller Zeiten. Sie sind gewalttätig und schnodderig. Die Vorweihnachts-Idylle wird gestört, denn sie drängen sich als Schauspieler ins Krippenspiel der Gemeinde. Die Weihnachtsgeschichte ist ihnen kaum bekannt und sie fragen sich ernsthaft, warum Joseph nicht den abweisenden Herbergswirten eins über die Rübe zog. Der Engel wird zu Batman und Eugenia Herdmann würde sogar im Bedarfsfall das Jesuskind aus dem Kindergarten entwenden. Als drei heilige Könige bringen sie statt Gold und Weihrauch einen Schinken mit. Am Ende tragen sie dazu bei, das Wunder von Weihnachten besser zu verstehen.
Seit 1990 läuft das Stück jeden Heiligabend um 14:05 Uhr im Mikadoprogramm auf NDR 4.
7., 8., 14., 15., 21. und 22.12 jeweils 15 Uhr
zur Homepage ab 7. Dezember: "Hänsel und Gretel"
von Engelbert Humperdinck nach dem Märchen der Gebrüder Grimm
Inszenierung: Wolfram Mehring
Stadttheater Bielefeld , Beginn 18 Uhr
Die beiden Kinder Hänsel und Gretel, die besorgte Mutter und die Knusperhexe überzeugen das Publikum mit einprägsamer Musik, von den gängigen Kinderliedern "Suse liebe Suse" und "Ein Männlein steht im Walde", bis hin zum wilden Hexenritt und sinfonisch aufrauschendem Orchester.
In der Geschichte gehen Sehnsucht, idyllische Kinderwelt und Bedrohung ineinander über.
15.12. 19:30 Uhr, 20.12. 20 Uhr
zur Homepage 8. Dezember: "Der Froschkönig"
Von Brigitte Bernet, Regie: Daniel Rademacher
Schauspielhaus Düsseldorf , Beginn 11 Uhr
Der garstige Froschkönig verwandelt sich nicht wie bei den Gebrüdern Grimm in den Prinzen. Die Prinzessin verliebt sich dennoch, und als der Froschkönig die Prinzessin verlassen muss, macht sie sich auf, um ihn wiederzufinden und ihr gegebenes Versprechen einzulösen.
Eindrucksvolle Geräuschkollagen und peppige Gesangseinlagen bieten einen wahren Ohrenschmaus.
zur Homepage 14. und 15. Dezember: "Dornröschen"
Peter I. Tschaikowski, Inszenierung: Felicitas Binder
Deutsche Oper Berlin , Beginn 11 Uhr
Es war einmal ein Königspaar, dem ein lang gehegter Kinderwunsch in Erfüllung ging. Aus Dankbarkeit lädt es zwölf Feen zum Freudenfest ein, damit sie das Kind reich beschenken. Allein, die dreizehnte Fee wird vergessen, worüber sie heftig ergrimmt und einen Fluch ausstößt...
...so beginnt das wunderschöne Märchen, das als Ballett aufgeführt wird, unter dem Motto: Kinder tanzen für Kinder in einer großen Compagnie.
zur Homepage 19. Dezember:"Die feuerrote Blume"
Von Irina Karnauchowa/Leonid Braussewitsch, Regie: Enrico Lübbe
Schauspiel Leipzig , Beginn 10 und 12:30 Uhr
Ein Kaufmann erfüllt den Wunsch seiner Tochter und pflückt ihr die feuerrote Blume. Dafür will der Schlossherr, ein verwunschener Prinz, ihn töten. Nur die Liebe der Tocher Aljonuschka kann ihn von seinem Fluch erlösen. Doch die Blume stand in den Zauberwäldern, wo Baba Jaga, die Herrscherin über die Geschöpfe der Nacht, lebt. Mit ihr kommt es zum gruseligen Machtkampf. Doch die Liebe der Tochter verwandelt das Untier in einen Prinzen zurück.
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Konzerte6. bis 8. Dezember: "Weihnachtskonzert des Dresdner Kreuzchores"
Konzerthaus Berlin , Beginn 20 Uhr
Unterstützt vom Berliner Symphonie-Orchester intoniert der älteste und bekannteste deutsche Knabenchor "Gloria in excelsis deo" von J. S. Bach , Choral-Variationen über "Vom Himmel hoch, da komm ich her" von Igor Strawinsky und schließlich die ursprüngliche Choralkantate von Felix Mendelsohn. Nach einer Pause singen die Kruzianer die bekanntesten deutschen Weihnachtslieder.
zur Homepage 7. Dezember: "Texte und Musik zum Advent"
St. Michaelis, Hamburg , Beginn 19:30 Uhr
Adventsstimmung in der barocken Atmosphäre des Hamburger Wahrzeichens. Es singt der St. Michaelis Chor unter Leitung von Christof Schoener.
Weitere Termine:
8. Dezember, St. Michaelis, Beginn 15 Uhr
zur Homepage 7. Dezember: "Russische Weihnacht"
Alte Oper Frankfurt , Großer Saal, Beginn 20 Uhr
Unter der Leitung von Victor Popov sing die Russische Chorakademie Moskau Ausschnitte aus Werken russischer Komponisten und russische Volksmusik.
Solisten: Elena Prokina / Sopran, Alexander Asiminov / Bass, Dimitrij Korchak / Tenor
zur Homepage Weihnachtskonzerte im Berliner Dom7. Dezember: "Poznaner Knabenchor"
Beginn 14 und 18 Uhr
Der Poznaner Knabenchor unter der Leitung von Wojciech A. Krolopp singt internationale Weihnachtslieder sowie Vivaldis "Gloria D-Dur" und Nowowiejskis "Hirtenmesse". 14. Dezember: "Weihnachtskonzert"
Beginn 17 Uhr
Das Kammerorchester des Staats- und Domchores Berlin spielt unter der Leitung von Kai-Uwe Jirka R.V. Williams "Fantasia in Christmas Carols" und die "Weihnachtskantate" von Felix Mendelsohn Bartholdy. 15. Dezember: "Orgelkonzert zum Advent"
Beginn 16 Uhr
Domorganist Michael Pohl spielt auf der berühmten Sauer-Orgel aus dem Jahre 1905 Werke von D. Buxtehude, J. S. Bach, P. Hiller und M. Reger. 20. und 21. Dezember: "Weihnachtsoratorium Kantaten 1-3"
20.12. Beginn 20 Uhr, 21.12. Beginn 15 und 17:30 Uhr
Solisten, Berliner Domkantorei, Domkammerorchester
Leitung: Christfried Brödel 22. Dezember: "Rundfunkchor Berlin - Weihnachtskonzert"
Beginn 20 Uhr
Weihnachtskonzert mit Gesangssolisten und dem Rundfunkchor Berlin. Aufgeführt werden Werke von J. G. Rheinberger, M. Reger, A. Mendelssohn und F. Mendelssohn Bartholdy.
Solisten: Michael Sanderling / Violoncello, Markus Strauch / Kontrabass, Michael Pohl / Orgel und Sigurd Brauns
Leitung: Uwe Gronostay
zur Homepage 15. Dezember: "Bachs Weihnachtsoratorium (I-IV)"
Alte Oper Frankfurt , Großer Saal, Beginn 19 Uhr
Eine besonders opulente Aufführung des großartigen "Klassikers" der Vorweihnachtszeit aus dem Jahre 1734: Es spielt die Frankfurter Singakademie gemeinsam mit dem Bläserensemble des Frankfurter Museumsorchesters; es singt der Caecilien-Chor Frankfurt; an der Orgel sitzt der mehrfach ausgezeichnete Prof. Martin Lücker.
Leitung: Christian Kabitz
Solisten: Daniela Denschlag / Alt, Markus Schaefer / Tenor, Raimund Nolte / Bass
zur Homepage 15. Dezember: "Weihnachtliches Benefizkonzert"
Staatstheater München , Beginn 11 Uhr
Schon seit Jahren musizieren Mitglieder des Staatstheaters unter der Leitung von Franz Frank in der Adventszeit für einen guten Zweck. In diesem Jahr kommt das Geld von der Flut betroffenen Theatern und Orchestern in Sachsen zugute.
zur Homepage 21. Dezember: "Swinging Christmas"
Philharmonie Berlin , Kammermusiksaal, Beginn 15 Uhr
Swingen in der Adventszeit mit Benny Goodman, Glenn Miller und Frank Sinatra. Jochen Süsse dirigiert das BVG Orchester Berlin bei diesem Benefizkonzert zu Gunsten des Jugendaufbauwerks Berlin.
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Ausstellungseröffnungennoch bis 5. Januar 2003: "Schätze im Weihnachtsparadies - Spielzeug zum Staunen"
Altonaer Museum, Hamburg
Kostbares Spielzeug, wie es die Ausstellung zeigt, war oft weniger die Erfüllung der Kinderwünsche als eine pädagogische Maßnahme der Erwachsenen: Puppenstuben, Puppen, Kaufmannsläden und Baukästen prägten als Rollenspielzeug die Mädchen zur künftigen Hausfrau und Mutter, die Knaben zum Soldaten, Kaufmann und Ingenieur. Diese Spielsachen, wie auch Burgen und Eisenbahn, waren außerdem Saisonspielzeug. Jahr für Jahr kamen sie vom Dachboden erneut in die Weihnachtsstube als Höhepunkt der Bescherung.
zur Homepage noch bis 26.1.2003: "Kommet und sehet"
Clemens-Sels-Museum, Neuss
Ein jeder kennt die Geschichte von Maria, Joseph und dem Jesuskind. Alle Jahre wieder wird sie zu Weihnachten aus dem Evangelium vorgetragen. Wichtiger Bestandteil des Geschehens ist die Krippe - heute zu Weihnachten aufgestellt in den Kirchen oder zu Hause. Weniger bekannt ist jedoch, dass es ein langer Weg war, bis solche Szenerien, die mit Figuren und anderen Requisiten die Geburtsgeschichte Christi nachstellen, überall in den Kirchen und Häusern zu finden waren. Daher präsentiert die Ausstellung nicht nur wertvolle und prächtige Krippen aus vier Jahrhunderten, sondern beleuchtet auch die kulturgeschichtlichen Entwicklungsprozesse an Hand von Originalobjekten aus der Frühzeit und die unterschiedlichen Wurzeln der Figurenkrippe.
zur Homepage noch bis 2.3.2003: "Große kleine Welt - Spielzeug vom 18. bis zum 20. Jahrhundert"
Schweizerisches Nationalmuseum, Schloss Prangins, Prangins
Spielsachen sind das Abbild der großen Welt im Kleinen. Ganze Städte werden aus Holz gebaut und mit kleinen Figuren belebt. Im Spielzeug spiegeln sich nicht nur die Szenen des Alltags, sondern auch die Feste und Jahrmärkte; sie geben ein idealisiertes Bild der Kultur einer jeden Epoche. Seit dem 19. Jahrhundert steigen Zahl und Vielfalt der Spielsachen rasch an. Einfaches Material und schnelle Produktion dominieren die Massenherstellung. Zinn, Holz und Papier sind die bevorzugten Materialien, lange bevor Blech- oder Kunststoffspielzeuge eingeführt werden.
zur Homepage noch bis 12.1.2003: "Engel, Elfen und Könige. Volkskunst aus dem Erzgebirge"
Schwedenspeicher Museum Stade
Der Hamburger Sammler Johann Martin zeigt aus seiner Sammlung erzgebirgische Volkskunst zum Thema Engel, Elfen und Könige. Seit 20 Jahren sammelt Johannes Martin Holzschnitzkunst aus dem Erzgebirge. Seine einzigartige Sammlung vermittelt einen umfassenden Überblick über die Vielseitigkeit des kunsthandwerklichen Schaffens und der traditionellen Weihnachtsbräuche im Erzgebirge.
zur Homepage noch bis 6.1.2003: "Weihnachten im Landhaus. Komm, wir spielen! Spiele für Groß und Klein"
Stadtmuseum Dresden
Gesellschafts- und Beschäftigungsspiele von 1850 bis 1989 aus dem Deutschen Spielemuseum e.V. Chemnitz und aus dem Sammlungsbestand des Stadtmuseums. In der Mehrheit sind es solche Spiele, die dem Zeitvertreib, der Unterhaltung und dem Lernen dienen. Zu den Spielen des 19. Jahrhunderts zählen vor allem die Glücksspiele sowie Spiele, für die besondere Fähigkeiten und Fertigkeiten erforderlich sind, wie die Bilder-, Mosaik- und Puzzlespiele. Beliebt waren auch die Bilderaufrufspiele, die auf spielerische Weise Wissen in Geographie, Mathematik oder auch Fremdsprachen vermitttelten. Im 20. Jahrhundert kamen neue Themen, insbesondere solche aus dem Bereich der Wirtschaft, hinzu. Aber auch Baukästen, Laterna magica, Kasperle, Schaukelpferd, Puppe und Puppenstube werden präsentiert.
Eine kleine Bühne bietet Raum für Puppenspieler und Märchenerzähler.
zur Homepage noch bis 5.1.2003: "Schwedische Weihnachten im Palmengarten"
Palmengarten der Stadt Frankfurt am Main
Mit vielen Lichtern und bunt geschmückten Nadelbäumen, rot leuchtenden Amaryllis und Weihnachtssternen wird der Beweis angetreten, dass der Palmengarten auch in der kalten Jahreszeit Besonderes zu bieten hat. Rot und Grün sind die bestimmenden Farben an Weihnachten in Schweden. Der Weihnachtsmann heißt dort "jultomte". Er hat beim Geschenkeverteilen vor langer Zeit den "julbock" abgelöst.
13. Dezember , 13.30 Uhr: Santa Lucia kommt mit Gefolge zum traditionellen Singen in den Palmengarten
14. und 15. Dezember: Schwedischer Weihnachtsmarkt, Galerie am Palmenhaus (Samstag 13 bis 16 und Sonntag 9 bis 16 Uhr)
zur Homepage noch bis 16.2.2003: "Der Schneemann. Zur Kulturgeschichte eines Winterhelden"
Heimatmuseum Reutlingen
Der Schneemann ist ein vergängliches Phänomen und auf schneereiche Wintertage beschränkt. Seit Ende des 18. Jahrhunderts entwickelte sich der Schneemann zu einem gängigen Bildmotiv, das in vielfältigen Varianten auftritt: in Bilderbüchern, auf Glückwunschkarten, in der Werbung, als Accessoire und Wohndekor. Die Erfolgsgeschichte des kalten Gesellen wird mit Objekten aus der weltweit größten Privatsammlung zu diesem Thema, die einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde 2001 erhielt, präsentiert.
Homepage des Museums
www.schneemannsammlung.de noch bis 30.3.2003: "Schoggi - Kunst der Verführung"
Museum der Kulturen Basel
Genau vor fünfhundert Jahren erfuhr mit Christoph Columbus erstmals ein Europäer von der Existenz der Schokolade. Als Dessert, zum Kaffee oder auch zwischendurch versüßt uns heute die Schokolade - die "Speise der Götter", wie der schwedische Naturforscher Carl von Linné den Kakao bezeichnete - den Alltag. Besonders in der Advents- und Weihnachtszeit begegnen wir verschiedensten Schokoladespezialitäten: Grund genug, eine Ausstellung der 'Schoggi' zu widmen, die auf unterhaltsame und die Sinne anregende Art die Kulturgeschichte der Schokolade aufrollt.
zur Homepage noch bis 2.2.2003: "Alte und neue Adventskalender"
Oberösterreichisches Landesmuseum Linz , Linzer Schloßmuseum
Gedruckte Adventskalender mit Zwergen, pausbäckigen Engeln beim Keksebacken, Weihnachtsmänner in Raketen und am Fallschirm, das Christkind mit seinen Helfern, Dagobert Duck oder Teddybären als Gabenbringer ebenso wie die letzten Neuerscheinungen aufwändig gestalteter Adventskalenderbücher mit religiös-pädagogischem Anspruch. Aber auch Beispiele für "öffentliche" und "virtuelle" Adventskalender werden vorgestellt. 24 Mal kann man Fenster öffnen und sich überraschen lassen vom inhaltlichen, künstlerischen, formenvielfältigen und motivischen Reichtum der bereits seit über 100 Jahren existierenden Adventkalender.
zur Homepage noch bis 5.1.2003: "Glanz und Glimmer"
Kantonsmuseum Baselland, Liestal
Eine Ausstellung zum Mitraten. Zur Weihnachtszeit glänzen und glimmern 24 Ausstellungsobjekte. Sie sind nicht nur ein optischer Genuss, sondern auch Bestandteil eines Wettbewerbs. Zwischen zwei verschiedenen Beschriftungen gilt es, die richtige auszuwählen. An der Finissage werden die Auflösungen der Rätsel präsentiert und die Gewinnerinnen und Gewinner "glanzvoll" gekrönt. Im Rahmenprogramm zeigen ein Zuckerbäcker und ein Glasbläser ihr Können.
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