9.8. bis 7.9.2003: "Oskar Kokoschka und die Schule des Sehens. 50 Jahre Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg"
Residenzgalerie Salzburg
1953 gründete Oskar Kokoschka (1886 bis 1980) auf der Festung Hohensalzburg die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst. Im Zentrum seiner Lehre stand die "Schule des Sehens", in der er im Umgang mit der Kunst die Barbarei des Krieges überwinden und daraus eine neue Humanität schöpfen wollte.
Die Ausstellung zeigt Werke von Oskar Kokoschka aus der Zeit von 1950 bis 1963, u.a. das Salzburg-Städetebild von 1950 und die Entwürfe für Kostüm- und Bühnenbild zur "Zauberflöte" bei den Salzburger Festspielen 1955. Ein weiterer Teil der Ausstellung ist den Ereignissen im Nachkriegs-Salzburg während der Gründungszeit der Sommerakademie gewidmet.
www.residenzgalerie.at

10.8. bis 16.11.2003: "Art Fashion. Modezeichnungen des 20. Jahrhunderts aus der Sammlung Volker und Ingrid Zahm"
Wilhelm-Busch-Museum Hannover
Bis heute verzichten die Couturiers nicht auf die Schöpferkraft der Modezeichner - trotz der Dominanz der Fotografie. Gerade die Fantasie der Modeentwürfe kann durch die Zeichnung oft eher eingefangen werden, als es mit der Fotografie möglich ist. Ob unkonventionell, avantgardistisch, elegant, raffiniert - die Vielfalt der zeichnerischen Möglichkeiten lässt allen Spielraum zur Entfaltung.
Eine Auswahl von 140 Modezeichnungen berühmter Künstler, zur Verfügung gestellt vom Sammler-Ehepaar Volker und Ingrid Zahm, macht die Begegnung mit dieser Kunstrichtung möglich. Mit Werken von Erté, Georges Lepape, Christian Bérard, René Gruau, Joe Eula, Antonio Lopez, Mats Gustafson, Lorenzo Mattotti und Francois Berthoud.
www.wilhelm-busch-museum.de
Francois Berthoud, Modell von Jean-Paul Gaultier, 1987

10.8. bis 26.10.2003: "Russisch Paris 1910-1960"
Von der Heydt Museum, Wuppertal
Von Beginn des 20. Jahrhunderts bis nach dem Zweiten Weltkrieg war Paris ein wichtiges Kunstzentrum, ein Kreuzungspunkt für west- und osteuropäische Avantgarden, insbesondere auch für russische Künstler. Diese Ausstellung spürt den Verbindungen russischer Künstler in Paris nach. Dabei werden neben der Bildenden Kunst auch die Fotografie, die Musik, das Zeitungswesen, der Film, das Theater und der Tanz behandelt.
Neben St. Petersburg und Bordeaux ist das Von der Heydt-Museum die einzige Station der Ausstellung.
www.von-der-heydt-museum.de

10.8. bis 26.10.2003: "Mit freier Hand. Zeichnungen von Barock bis Romantik"
Städel, Frankfurt/Main
Etwa 120 grafische Werke aus der Zeit zwischen 1730 und 1830 zeigen die Möglichkeiten des Mediums Zeichnung im Verlauf von Barock, Rokoko, Klassizismus und Romantik. Die Zeichnung bediente dabei so unterschiedliche Funktionen wie Altar- und Freskenentwürfe, Landschaftsstudien, autonome bildhafte Kompositionen und private Skizzen. Verschiedene künstlerische Positionen wurden zu Papier gebracht und neue Perspektiven erprobt.
Ausgestellte Künstler sind u.a. Cosmas Damian Asam, Daniel Nikolaus Chodowiecki, Angelika Kauffmann, Johann Heinrich Füssli, Peter Cornelius und Caspar David Friedrich.
www.staedelmuseum.de

10.8. bis 14.9.2003: "Conceptualisms. Zeitgenössische Tendenzen in Musik, Kunst und Film"
Akademie der Künste, Berlin
Das Festival "Conceptualisms" fokussiert Strömungen zeitgenössischer Musik und Kunst sowie des Films. Der Plural des Titels verweist auf die Bandbreite künstlerischer Verfahren, die zwar mit der Concept Art zusammen hängen, bislang jedoch wenig in diesem Umfeld reflektiert wurden. Das Festival präsentiert aktuelle Techniken, die traditionelle Grenzen von Gattungen in Frage stellen. Beteiligte Künstler sind u.a. Peter Ablinger, Angela Bulloch, Werner Durand, Guy Debord, Brain Eno, Taka Limura, Ken Jacobs, Sven Åke Johansson, MK Kähne, Thomas Schulz, Ami Siegel, Johannes S. Sistermanns, Simon Stockhausen, Ana Maria Tavares, Yuri Obitani, Tim White, Emmett Williams, das Ensemble Zwischentöne und die Harley-Sounding-Group. www.adk.de
www.conceptualisms.de