24. Oktober: "Düsseldorfer Symphoniker"
Bruno Leonardo Gelber spielt Rachmaninows drittes Klavierkonzert
Tonhalle Düsseldorf , Beginn 20 Uhr
"Glotz nicht so romantisch!" Es ist schon einige Jahrzehnte her, dass Berthold Brecht diesen oft zitierten Ausspruch getätigt hat, und dennoch hat er Folgen bis heute.
Mit Rachmaninows drittem Klavierkonzert steht jedoch ein hochromantisches Werk auf dem Spielplan der Düsseldorfer Symphoniker. Am Klavier sitzt Bruno Leonardo Gelber, der als einer der größten Pianisten seiner Generation gilt und der dem romantischen Repertoire verpflichtet geblieben ist. Der gebürtige Argentinier spielt unter der Anleitung von Altmeister Isaac Karabtchevsky, der außerdem das Konzert für Orchester von Bela Bartok dirigieren wird. Für alle, die für die Premiere am 24. Oktober keine Karte mehr ergattern können: Weitere Vorstellungen werden am 26. Oktober um 11 Uhr und am 27. Oktober um 20 Uhr gegeben.
www.tonhalle-duesseldorf.de

25. Oktober: "Musica pro Pace"
Konzert mit Friedensoratorium in der Kirche St. Marien am Markt, Osnabrück , Beginn 20 Uhr
Zum Osnabrücker Friedenstag, dem Jahrestag des Westfälische Friedensschlusses von 1648, steht nun wieder die Konzertreihe "Musica pro Pace" auf dem Programm. Die Komponistin Violeta Dinescu hat im Auftrag der in Hannover ansässigen Hanns-Lilje-Stiftung ein Werk für Soli, Chor und Ensemble komponiert. Die Sinfonietta des Osnabrücker Symphonieorchesters und die Marienkantorei Osnabrück musizieren gemeinsam. Solisten sind Tanya Aspelmeier (Sopran), Betty Klein (Alt), Michel Conare (Tenor), Christfried Bibrach (Bass). Das Oratorium bringt, unter Bezugnahme auf biblische Texte, die Friedensproblematiken unserer Zeit zum Ausdruck.
www.friedensgespraeche.de

27. Oktober: "Diesseits von Afrika". György Ligeti - Nzamba Lela
Rolf-Liebermann-Studio des NDR, Oberstraße 120, Hamburg , Beginn 20 Uhr
Der Pianist Györy Ligeti beschäftigt sich leidenschaftlich mit afrikanischer, südostasiatischer und lateinamerikanischer Musik. Er ließ sich von den polyrhytmischen Gesänge der Aka-Pygmäen inspirieren und kombinierte diese mit seinen Kompositionen. Als Hommage an Ligetis 80.Geburtstag werden in einem Projekt von Simha Arom und Pierre-Laurent Aimard die Klavieretüden von Ligeti mit der Vokalmusik der Nzamba Lela, einer Gruppe von 14 Sängern aus Zentralafrika, verbunden.
www.ndr.de

29. Oktober: Bob Dylan
Olympiahalle München , Beginn 20 Uhr
Altstar Bob Dylan rockt immer noch um die Welt, ohne dabei etwas von seiner Energie verloren zu haben. Die Ikone einer ganzen Generation wurde durch Hits und Evergreens wie "Blowin' in the Wind" oder "Like a Rolling Stone" berühmt und galt in den 60er Jahren wegen seiner politischen Texte als Sprachrohr für die Jugend. Sein jüngstes Album "Love and Theft" ist bereits das 43. Werk seiner Karriere.
Bob Dylan inspirierte unzählige Bands und Künstler, und auch John Lennon gestand: "Erst nachdem ich Dylan intensiv gehört hatte, achtete ich peinlich genau auf Texte, auf Aussagen."
www.olympiapark-muenchen.de

29. bis 31. Oktober: 10. JazzHaus-Festival"
Hafenklang am Hamburger Fischmarkt
Die Musikerinitiative Jazzhaus feiert ihr zehnjähriges Bestehen mit einem Festival. An drei Tagen wird Live-Jazz mit vielen zeitgenössischen Bands präsentiert, darunter Schumanski Treatment, Lautgut 76, Rosa Rauschen, Tremor-Trio und Hot Five.
Ziel ist das Auftun neuer Möglichkeiten und Wege innerhalb der Jazzmusik. Laut Jazzbüro Hamburg sei es "Zeit für andere Klänge, unkompliziert und direkt".
www.jazzhamburg.de

31. Oktober: "Die Kunst der Fuge"
Universität der Künste Berlin , Konzertsaal, Bundesallee 1-12, Beginn 19:30 Uhr
Die "Kunst der Fuge" von Johann Sebastian Bach in der Fassung von Heribert Breuer für vier Quartette (Alte Musik, Streichquartett, Bläserquartett, 2 Klaviere, Vibraphon und Bass) wurde von Studierenden der UdK Berlin und der Leipziger Hochschule für Musik und Theater in einem gemeinsamen Workshop einstudiert.
Heribert Breuer, Professor für Chorleitung und Musiktheorie, war begeistert von dem "unglaublichen Enthusiasmus und Engagement" seines kreativen Nachwuchses, der während des Workshops zudem auch noch die gesamte Organisation übernommen hat.
Das Werk wurde bereits von den Berliner und Münchner Philharmonikern in Sonderkonzerten aufgeführt.
www.udk-berlin.de

1. und 2. November: "Rasalîla - Indische Virtuosen treffen auf das Ensemble Modern
Haus der Kulturen der Welt in Berlin , Beginn 19 Uhr
Unter dem Titel Rasalîla - "Spiel der Gefühle" präsentiert das Ensemble Modern in Berlin und Frankfurt vom 1. bis 4. November 2003 die Ergebnisse seiner langfristigen Zusammenarbeit mit sechs indischen Virtuosen. Das Projekt unter der künstlerischen Leitung des in Europa lebenden Komponisten Sandeep Bhagwati vereint indische Tradition mit avantgardistischer Musiksprache. Berühmte indische Musiker entwickelten für das Ensemble Modern neuartige Kompositionen, die in das Projekt Rasalîla miteinfließen. Umrahmt werden die Konzerte von einem Symposium, Filmen, Hörspielen und einer Klanginstallation.
www.hkw.de