24. Oktober: "Verleihung des Hans Sahl-Preises an Václav Havel"
Literaturhaus Berlin , Beginn 20 Uhr
Mit dem diesjährigen Hans Sahl-Preis zeichnet der Autorenkreis der Bundesrepublik eine zentrale Symbolfigur für die politischen Umwälzungen in Osteuropa seit dem Ende der achtziger Jahre aus: Václav Havel. Sowohl durch sein politisches Wirken als auch in seinen literarischen Arbeiten vermittelt und beschreibt er die Erfahrungssubstanz der osteuropäischen Diktaturen.
Die Laudatio hält Klaus Juncker, Freund und Mentor von Václav Havel. Kathleen Morgeneyer, Annika Martens und Thaddäus Meilinger, Studenten der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch", lesen Texte von Hans Sahl und Václav Havel.
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24. Oktober: "Spätlese. Marcel Reich-Ranicki im Gespräch mit Hanns-Josef Ortheil"
Literaturhaus Stuttgart , Beginn 21 Uhr
Der Stuttgarter Schriftsteller Hanns-Josef Ortheil lädt wieder zu einem persönlichen Gespräch ins Literaturhaus. Zu Gast ist der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki. Im Zentrum des Gesprächs werden weniger biographische Aspekte als vielmehr das eigentliche Metier stehen: Wie entstehen Literaturkritiken? Was macht ihren Aufbau, ihre Komposition aus?
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28. Oktober: "Wo die wilden Kerle wohnen"
Literaturhaus Berlin , Beginn 20 Uhr
An dem Abend, als Max seinen Wolfspelz trug
und nur Unfug im Kopf hatte
schalt seine Mutter ihn: Wilder Kerl!
Ich freß dich auf, sagte Max
und da mußte er ohne Essen ins Bett. (Maurice Sendak)

Vor vierzig Jahren erschien in Amerika Maurice Sendaks Kinderbuch "Wo die wilden Kerle wohnen", das 1967 in die deutsche Sprache übersetzt wurde. Susanne Riedel, Elisabeth Ruge, Gundel Mattenklott und Claudia Schmölders, die Übersetzerin, sprechen über Maurice Sendaks Klassiker.
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28. Oktober: Jamal Tuschick - "Bis zum Ende der B-Seite"
Literaturhaus Frankfurt , Beginn 20 Uhr
Der Ich-Erzähler, aufgewachsen im proletarischen Kasseler Milieu, schildert - wie auch schon in seinem ersten Buch - sein von Schwierigkeiten geprägtes Leben. Nicht nur darin unterscheidet er sich von seinem Zwillingsbruder, der behütet bei den Großeltern im Schwäbischen aufwächst.
Jamal Tuschick, geboren 1961 in Kassel, lebt als freier Autor in Frankfurt am Main. Seine erste Buchveröffentlichung war "Keine große Geschichte" (2000). Derzeit schreibt er am dritten Band seiner Geschichte einer Jugend.
Einführung: Wolfgang Schneider
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29. Oktober: Geld oder Leben? Birgit Vanderbekes Buch über Glücksversprechen
Literaturhaus Köln , Beginn 20 Uhr
In ihrem neuem Roman "Geld oder Leben?" seziert Birgit Vanderbeke die Glücksversprechen der bundesrepublikanischen Geschichte: Das Kind glaubt an Schokoladenriegel, die Großmutter ans Einmachen, Mutter an die heile Familie, Vater an die goldene Freiheit, die Studenten an die Emanzipation. Als jedoch nichts funktioniert, glaubt schließlich jeder ans Geld – denn was gibt es Sinnvolleres?
Moderation: Thomas Linden
www.stbib-koeln.de/literaturhaus/literaturhaus.htm