Im Frühjahr 1988 reiste der Fotograf Alberto Venzago auf einem Motorroller quer durch Afrika. Eine Reifenpanne zwang ihn zu einem Zwischenstopp in einem Voodoo-Kloster in Quidah, Benin. Dort machte er die Bekanntschaft mit Mahounon, einem einflusreichen Voodoo-Priester, der dem Westeuropäer die Welt des Voodoo öffnete. Aus der Freundschaft entstand allmählich ein Projekt: Venzago dokumentierte Mahounons Rituale, die Geheimnisse des Voodoo und die heiligen Orte mit der Kamera.
In den folgenden zehn Jahren entstanden zahlreiche Fotografien und insgesamt 120 Stunden Videomaterial. Und ein Film - Mitarbeit: Wim Wenders -, der kürzlich in Deutschland Premiere hatte. © Prestel Verlag

Wim Wenders schrieb auch die Einleitung zu dem Buch "Voodoo. Mounted by the Gods", Anfang Oktober im Prestel Verlag erschienen. Es zeigt intensive Aufnahmen, die in die geheimnisvolle Religion einführen und die Magie der uralten Rituale überliefern. Obwohl Alberto Venzago in den Kult einbezogen wurde, wahren die Fotografien Distanz: Voodoo wird für uns Europäer ein Mysterium bleiben.

Verlosung:
Mit freundlicher Unterstützung des Prestel Verlags verlosen wir drei Exemplare dieses Buchs. Senden Sie uns bis zum 30. Oktober, 12 Uhr mittags, eine eMail, bitte mit Namen und Adresse, an kulturbrief@zeit.de , Stichwort: Voodoo
Die Gewinner werden unter allen Einsendern ausgelost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.