31. Oktober: "LSD"
Uraufführung/Premiere
Von René Pollesch, Regie: René Pollesch
Schauspielhaus Stuttgart , Alter Landtag, Beginn 21 Uhr
In funkelnagelneuer Ausstattung - Studenten der Bühnenbildklasse der ABK entwarfen den Raum und die Kostüme - aber in vertrauter Besetzung führt René Pollesch sein neues Stück auf.
Die Uraufführung findet im Alten Landtag in der Heusteigstrasse statt, bevor die Produktion an den angestammten Smarthouse-Platz im Zuschauerraum des Schauspielhauses umzieht.
www.staatstheater.stuttgart.de

1. November: "Der Würgeengel"
Premiere
Von Karst Woudstra, Inszenierung: Thomas Ostermeier
Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin , Beginn 20 Uhr
Nach einer Opernpremiere trifft sich eine kleine, illustre Gesellschaft in einer Potsdamer Villa. Zu späterer Stunde, keiner der Gäste will Abschied nehmen, beschließt man über Nacht in der Villa zu bleiben. Einem unerklärlichen Zwang folgend, kann die Gesellschaft auch am nächsten Vormittag das Haus nicht verlassen. Stück für Stück wird die Lage unerträglicher...
www.schaubuehne.de

6. November: "Peanuts"
Österreichische Erstaufführung/Premiere
Von Fausto Paravidino, Inszenierung: Cihan Inan
Schauspielhaus Graz , Beginn 20 Uhr
Charlie Brown, Linus, Lucy und ihre Freunde werden erwachsen: Sie feiern eine Party und verwüsten dabei eine Luxuswohnung. Zehn Jahre später sehen sie sich auf einer Polizeistation wieder: Eine neue Weltordnung hat die einstigen Kameraden in zwei Lager gespalten.
Cihan Inan arbeitete bereits als Regisseur an den Stadttheatern von Freiburg und Bern. Derzeit bereitet er seine erste Opernregie vor.
www.theater-graz.com

7. November: "Der Weg nach Mekka"
Premiere
Von Athol Fugrad, Regie: Wolfgang Hagemann
Theater Zittau , Beginn 19:30 Uhr
Die 65jährige Witwe Helen lebt in einem Dorf in Südafrika. Ihre Skulpturen aus Beton, Schrott und Glitzersteinen sind ein Grund, warum die Nachbarn sich von ihr zurück ziehen. Eine enge Vertraute und Freundin ist ihr die 28jährige Elsa. Als die Kirchengemeinde die Außenseiterin Helen in einem Altersheim unterbringen will, bestärkt Elsa sie, sich nicht gegen den eigenen Willen überreden zu lassen. Helen erzählt von der Nacht nach dem Tod ihres Mannes, als ihr klar wurde, dass sie bis dahin kein eigenes Leben geführt hatte.
Eine ungewöhnliche und eindringliche Geschichte über die Suche nach dem eigenen Lebensweg jenseits gesicherter Pfade.
www.theater-zittau.de

8. November: "69 - Das Schlechte"
Uraufführung/Premiere
Von Ingo Bauersima
Düsseldorfer Schauspielhaus, Beginn 20 Uhr
"69" sind drei Stücke, drei Varianten eines Textes und drei in sich geschlossene Theaterabende über die provokative Hinterfragung gesellschaftlicher Tabus. Ein Paar nähert sich langsam an. Es entwickelt sich eine Kriminalgeschichte, die zwischen intelligenter Verführung, blankem Entsetzen und Film Noir oszilliert.
Am 8. November wird "69 – Das Schlechte" gezeigt, am 15. November folgen "69 – Das Gericht" und am 22. November "69 – Das Gute".
Igor Bauersima, 2000 von den Theaterkritikern in "Theater heute" zum Nachwuchsautor des Jahres gewählt, schrieb und inszenierte für das Düsseldorfer Schauspielhaus bereits die Stücke "norway.today", "Launischer Sommer" und "Tattoo".
www.duesseldorfer-schauspielhaus.de

9. November: "Die Juden"
Von G.E. Lessing, Inszenierung: George Tabori
Berliner Ensemble, Beginn 24 Uhr
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wüteten die Nazis gegen ihre jüdischen Mitbürger.
Zum Gedenken an die "Reichskristallnacht" zeigt das Berliner Ensemble Lessings Stück "Die Juden", das zum ersten Mal in der Geschichte des Theaters die Figur eines positiv gezeichneten Juden zeigte.
Obwohl George Tabori kein Wort des Textes verändert, enthüllt das alte Lustspiel doch ein anderes Gesicht, wenn die Gegenwart den Text bis in die letzten Winkel ausleuchtet.
www.berliner-ensemble.de

9. November: "Onegin"
Ballett von John Cranko nach dem Versroman "Eugen Onegin" von A.S. Puschkin
Musik von Peter I. Tschaikowsky
Staatsoper Unter den Linden, Berlin , Beginn 18 Uhr
John Crankos Ballett "Onegin", das 1965 Premiere feierte, hat einen festen Platz im Repertoire der Ballettcompagnien in aller Welt.
Eugen Onegin, ein junger, gelangweilter Aristokrat, reist mit seinem Freund Lenski, ein Dichter, aufs Land. Dort verliebt sich die Gutsbesitzerstochter Tatjana sofort in ihn und gesteht ihm ihre Neigung in einem Brief. Onegin macht aber ihrer Schwester Olga den Hof und brüskiert damit gleichzeitig seinen Freund Lenski. Es kommt zum Duell, in dem Onegin Lenski erschießt.
Einige Jahren später begegnet Onegin der inzwischen verheirateten Tatjana wieder und verliebt sich nun seinerseits in sie. Seine Gefühle werden jedoch nicht erwidert.
www.staatsoper-berlin.org