Gruppenspiele
10. Juni 18:00 Uhr -> Schweden – Trinidad und Tobago
(Ort: Dortmund)
15. Juni 21:00 Uhr -> Schweden – Paraguay (Ort: Berlin)
20. Juni 21:00 Uhr -> Schweden – England (Ort: Köln)

Qualifikation
Die Schweden meisterten die Hürde Qualifikation als eines der beiden besten zweitplatzierten Teams in Europa. Dadurch konnte eine Play-Off-Begegnung vermieden werden. Das Auftreten der Tre Kronors war gewohnt solide. In zehn Begegnungen musste sich die Mannschaft lediglich dem späteren Gruppensieger Kroatien zweimal geschlagen geben. Alle anderen Spiele konnten die Schweden für sich entscheiden.

Mannschaft/Trainer
Die Stärken im Team von Trainer Lars Lagerback liegen zweifelsohne in der Offensive. Dort stehen mit Zlatan Ibrahimovic von Juventus Turin und Henrik Larsson vom FC Barcelona zwei Stürmer mit hervorragenden Qualitäten bereit. Aus dem Mittelfeld heraus verstärken die schnellen Flügelspieler Fredrik Ljungberg von Arsenal London und Christian Wilhelmsson vom RSC Anderlecht die Offensive. Beide sind gute Flankengeber, und besonders Ljungberg sorgt für zusätzliche Torgefahr. Die zentrale Mittelfeldposition besetzt Kim Kallström vom französischen Erstligaclub Stade Rennes. Auch wenn die Schweden im Verlauf ihrer Qualifikation nur vier Tore kassierten, stellt die Abwehr den Problembereich der Mannschaft dar. Kapitän Olof Mellberg und sein Partner in der Innenverteidigung, Teddy Lucic, sind beide nicht mehr die jüngsten und zeigten gegen schnelle, bewegliche Stürmer Unsicherheiten. Größtes Problem derzeit ist jedoch das Fehlen eines rechten Außenverteidigers. Die überraschende Nominierung des unerfahrenen Leverkusener Verteidigers Fredrik Stenman deutet darauf hin, dass dieser vielleicht eine Chance auf der vakanten Position bekommen könnte. Sollte die Abwehr im Turnierverlauf Probleme bekommen, können sich die Schweden jedoch immer noch auf ihren Torhüter Andreas Isaksson verlassen, der in der Qualifikation mit tollen Leistungen glänzte.

Aussichten/Quote
Schweden gehört zu den erfahrenen Weltmeisterschaftsmannschaften und hat bei seinen bisherigen Teilnahmen meist respektable Leistungen erzielt. 1958 schafften es die Tre Kronors vor heimischem Publikum sogar bis ins Finale, wo sie jedoch auf einen bis dato beinahe unbekannten 17-jährigen trafen, der beinahe im Alleingang Schwedens Traum vom Weltmeistertitel platzen ließ. Sein Name: Pelé. Im Jahr 2006 ist zwar nicht davon auszugehen, dass man die schwedische Mannschaft im Finale sehen wird, für eine Überraschung sind sie jedoch immer gut.

Fazit: Im Viertelfinale ist Schluss
Quote: 28:1

Zitat
Lasse Sandlin, Sportjournalist, Aftondbladet :
„In Schweden herrscht großer Optimismus, da wir eine junge Mannschaft haben, die sich stetig verbessert hat.“

Kader

Tor:
John Alvbage (Viborg)
Andreas Isaksson (Stade Rennes)
Rami Shaaban (Fredrikstad)

Abwehr:
Erik Edman (Stade Rennes)
Petter Hansson (Heerenveen)
Teddy Lucic (Hacken)
Olof Mellberg (Aston Villa)
Mikael Nilsson (Panathinaikos Athen)
Fredrik Stenman (Bayer Leverkusen)
Karl Svensson (IFK Goteborg)

Mittelfeld:
Niclas Alexandersson (IFK Goteborg)
Daniel Andersson (Malmö)
Johan Elmander (Brondby)
Mattias Jonson (Djurgarden)
Kim Kallstrom (Stade Rennes)
Tobias Linderoth (Kopenhagen)
Fredrik Ljungberg (Arsenal FC)
Anders Svensson (Elfsborg)
Christian Wilhelmsson (RSC Anderlecht)

Sturm:
Marcus Allback (Kopenhagen)
Zlatan Ibrahimovic (Juventus Turin)
Henrik Larsson (FC Barcelona)
Markus Rosenberg (Ajax Amsterdam)