Flüssiges im Handgepäck könnte bald wieder erlaubt sein: Voraussetzung für eine Lockerung des Verbots der Mitnahme von Flüssigkeiten ist allerdings, dass es bis 2013 Scanner gibt, die Flüssigsprengstoff erkennen können.

Darauf einigten sich Vertreter der EU-Regierungen in Brüssel und reagierten damit auf einen Drei-Stufen-Plan der EU-Kommission. Das bestehende Verbot soll schrittweise je nach Flughafengröße bis 2014 auslaufen. Das hatte die Behörde vorgeschlagen, die in der EU die Gesetzesinitiative hat. Ursprünglich sollte das Flüssigkeiten-Verbot für Handgepäck schon im April 2010 enden.

Die Kommission muss jetzt einen neuen Vorschlag machen. Der gilt als angenommen, wenn er nicht durch die Regierungen mit qualifizierter Mehrheit und das Europaparlament mit Mehrheit abgelehnt wird.

Schon von April 2011 an sollen Transitpassagiere aus Nicht-EU-Staaten, die im Duty-Free-Shop eingekauft haben, Flüssigkeiten dabei haben dürfen.

Der Flughafenverband ADV warnte davor, die Flughafenbetreiber zu verpflichten, 2013 eine möglicherweise unausgereifte Technik einzuführen. Den Preis würden die Passagiere zahlen müssen, hieß es.