In Moldawien, dem ärmsten Land Europas, werden täglich Frauen verkauft – oft von Verwandten. Menschenhändler ködern sie mit falschen Jobaussichten, zwingen sie zur Prostitution, misshandeln und vergewaltigen sie. Die Mädchen werden weggesperrt, eingeschüchtert und bekommen alle denselben Spitznamen: Natasha. Die in Rumänien geborenen Fotografin Dana Popa ist für ihre Fotoreportage Not Natasha nach Moldawien gereist. In einem Heim für ehemalige Zwangsprostituierte hat sie mit den Mädchen gesprochen und später in London ihre alten "Arbeitsplätze" besucht.