Zu den Inhalten des Gesprächs zwischen Papst Franziskus und dem für einige Zeit suspendierten Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst ist bisher wenig bekannt. Nun berichtet die italienische Tageszeitungen La Repubblica, dass sich Tebartz-van Elst beim Papst entschuldigt hat.

Demnach hat der Limburger Bischof im Gespräch mit Franziskus Kommunikationsfehler eingeräumt. Das Bistum habe zu den tatsächlichen Baukosten für den Neubau des Limburger Bischofssitzes zu lange geschwiegen. Bereits im September hatte Tebartz-van Elst in einem Gottesdienst allgemeiner um Verzeihung und Nachsicht gebeten.

Tebartz-van Elst wird insbesondere wegen der Kosten für den Neubau des Limburger Bischofssitzes, die sich auf mindestens 31 Millionen Euro belaufen, kritisiert. Seit Freitag vergangener Woche untersucht eine von der Deutschen Bischofskonferenz eingesetzte Prüfkommission, wie es zu den hohen Baukosten kommen konnte. Das Gremium wird vom Paderborner Weihbischof Manfred Grothe geleitet.