Vor der Insel Lampedusa haben italienische Rettungskräfte 18 Tote von einem Flüchtlingsschiff geborgen. Ein weiterer Mann sei zudem beim Transport auf die Insel vor der Südküste Italiens um Leben gekommen, wie die die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete.
Auf dem Schiff sollen sich mehr als 600 Menschen befunden haben, die Opfer seien offenbar erstickt, so die Agentur weiter.
Erst gestern waren erneut Hunderte afrikanische Flüchtlinge vor der Küste Italiens abgefangen worden. Zwei Boote mit 825 Menschen an Bord wurden von der Marine und dem Grenzschutz gestoppt, wie Sicherheitskräfte mitteilten. Auch zwei weitere Schiffe mit insgesamt 446 Flüchtlingen aus Ländern wie Eritrea, Somalia und Syrien erreichten die Insel.
Binnen zwei Tagen wurden somit nach offiziellen Angaben 3.500 Bootsflüchtlinge abgefangen, unter ihnen 1.400 Menschen, die von Libyen aus das Mittelmeer überquerten.