Ein Jugendlicher hat an einer Schule in den USA ein Mädchen erschossen und drei weitere Schüler verletzt. Anschließend tötet sich der Junge nach Polizeiangaben selbst. Der Amoklauf ereignete sich an der Pilchuck High School in Marysville, 55 Kilometer nördlich von Seattle im Bundesstaat Washington. Nach Angaben eines Krankenhauses wurden drei schwer verletzte junge Leute eingeliefert. Sie befänden sich in kritischem Zustand, hieß es. Die Zeitung Seattle Times berichtete auf ihrer Internetseite von insgesamt vier Verletzten.

Ein Polizeisprecher bestätigte, dass der Schütze, ein Schüler der Highschool, tot sei und das FBI eingeschaltet wurde. Zudem wurde US-Präsident Barack Obama über den Vorfall unterrichtet.

Die Schüsse fielen in der Kantine der Schule. Die Schulverwaltung teilte zunächst lediglich mit, dass die Highschool wegen eines Notfalls abgeriegelt worden sei. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie die Schüler aus der Schule geführt wurden.

Lokale Medien zitierten Mitschüler des Jungen: Sie beschrieben ihn als nett, beliebt und guten Sportler. Motiv für die Tat könnte eine unglückliche Liebesgeschichte gewesen sein. Unklar ist, wie der 14-Jährige an seine Waffe gekommen ist.

Zuletzt war es in der Gegend am 5. Juni zu einer Schießerei an einer Bildungseinrichtung gekommen. Damals hatte ein Bewaffneter an der Pacific University in Seattle eine Person getötet und zwei weitere verletzt.