Als sie mit erst 32 Jahren Brustkrebs bekam, sei sie zwar schockiert gewesen – aber immer optimistisch, sagt Natalie Kriwy. Sie wollte den Krebs besiegen, indem sie ihn nicht zu ernst nahm. Sie beobachtete jede Veränderung an ihrem Körper neugierig. Tausende von Selbstporträts hat die Fotografin gemacht, mal nüchtern dokumentarisch, mal humorvoll. Sie schneidet Grimassen, lächelt, rupft sich die ausfallenden Haare aus, statt Bilder der Verzweiflung zu zeigen. Ihre Fotos und Texte sind im Prestel Verlag als Buch erschienen.