Im Süden von Mexiko sind 121 Migranten aus einem Lastwagen gerettet worden. Die 66 Erwachsenen und 55 Kinder seien im Bundesstaat Tabasco im Laderaum eines Lastwagen entdeckt worden, teilte die Einwanderungsbehörde mit.

Die Beamten wurden auf die Menschen aufmerksam, weil sie um Hilfe riefen. Sie hätten unter Sauerstoff- und Flüssigkeitsmangel gelitten.

Die Migranten stammten aus Honduras, Guatemala, El Salvador und Ecuador. Für den Transport bis an die US-Grenze hätten sie nach eigenen Angaben zwischen 3.000 und 5.000 US-Dollar an die Schlepper gezahlt. Der Fahrer des Lastwagens wurde festgenommen.

Jedes Jahr durchqueren Zehntausende Mittelamerikaner Mexiko, um illegal in die Vereinigten Staaten auszuwandern. Auf ihren Reisen werden sie häufig Opfer krimineller Banden.