In Săpânța, 600 Kilometer von Bukarest entfernt, liegt der Fröhliche Friedhof. Mehr als 1.000 orthodoxe Kreuze zeigen Bilder der Toten und erzählen ihre Geschichten. Mal traurig, mal mit schwarzem Humor, mal mit moralischen Tipps an Überlebende. 1935 kam der Bildhauer Stan İoan Petraş auf die Idee, Episoden aus dem Leben der Toten als Grabinschrift in Holzkreuze einzugravieren und naiv-kindliche Zeichnungen darüber zu malen. Bis zu seinem Tod hat Petraş 700 solcher Kreuze gestaltet.