Sie berichtete vom Balkan, aus dem Irak, aus Libyen und immer wieder aus Afghanistan. Dort wurde die deutsche Fotojournalistin Anja Niedringhaus am 4. April 2014 mit 48 Jahren in einem Auto erschossen. Sie wollte über die anstehende Präsidentschaftswahl berichten. Niedringhaus sah sich selbst nicht als Kriegsfotografin, sie wollte mehr als Ereignisse dokumentieren. Ihre Bilder zeigen Leid, Angst und Chaos, aber auch Momente der Ruhe und Menschlichkeit. Außerdem fotografierte sie immer wieder auch Sportlerinnen oder Politiker. Das Käthe Kollwitz Museum Köln zeigt zu ihrem fünften Todestag die Ausstellung Anja Niedringhaus – Bilderkriegerin. Der Katalog dazu ist im Wienand Verlag erschienen.