"Die ersten Bilder entstanden sporadisch aus dem Zusammensein heraus", schreibt der Fotograf Andreas Mader in seinem Bildband Die Tage – Das Leben, erschienen bei Fotohof Edition. Im Lauf der Zeit porträtierte er seine Freunde bewusster. "Ich sah ihnen dabei zu, wie sie sich fanden und trennten, wie sie Kinder bekamen und diese heranwuchsen. Wie sie alleine und mit anderen waren, wie sie älter wurden und sich bei der Hand nahmen, um nicht unterwegs verloren zu gehen."

Die Freundinnen und Freunde zogen zum Teil in andere Städte und Länder, sie sahen sich seltener, berichtet Mader, "und ich fotografierte weiter". Die Menschen waren dieselben, machten aber vor einem sich stetig wandelnden Hintergrund das Leben sichtbar.