Durch einen Erdrutsch in Kolumbien sind mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen, darunter drei Kinder. Nach Angaben von Rettungskräften galten 13 weitere Menschen als vermisst. Mehrere Menschen wurden verletzt.

Bei dem Unglück in der ländlichen Gemeinde Rosas in der Provinz Cauca im Südwesten des Landes begruben Schlammmassen acht Häuser unter sich. Auch ein Teil der Panamericana-Schnellstraße, die sich von Alaska bis nach Feuerland über den gesamten amerikanischen Kontinent erstreckt, wurde durch den Erdrutsch blockiert. Ausgelöst wurde die Schlammlawine durch heftige Regenfälle.

Anwohner unterstützten die Rettungskräfte bei der Suche nach möglichen Überlebenden. Auch die Armee wurde bei den Bergungsarbeiten eingesetzt. Der Chef der Feuerwehr der Stadt Popayán, Juan Carlos Gañán, äußerte aber die Befürchtung, dass die Vermissten tot seien.

Staatschef Iván Duque reiste in das Unglücksgebiet und sprach den Angehörigen sein Beileid aus. "Das sind Momente des Schmerzes", sagte der Präsident. Ganz Kolumbien stehe aber an der Seite von Rosas.