Ägypten - Mehrere Verletzte bei Anschlag auf Touristenbus Bei einem Anschlag auf einen Reisebus in der Nähe der Pyramiden von Gizeh sind mindestens zwölf Menschen verletzt worden. Die meisten sind Touristen aus Südafrika. © Foto: Mohammed Salah/AP/dpa

Bei einem Anschlag auf einen Touristenbus in Ägypten sind mindestens 16 Menschen verletzt worden. Der Sprengsatz sei nahe einer Museumsmauer explodiert, als ein Touristenbus vorbeifuhr, meldete die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf Sicherheitskreise. Laut der Nachrichtenagentur AFP sind Südafrikaner und Ägypter unter den Verletzten, dies hätten Sicherheitsvertreter und Ärzte gesagt. Laut einem Bericht des ägyptischen Staatsfernsehens saßen in dem Bus 25 Touristen aus Südafrika.

Es war bereits der zweite Anschlag binnen eines halben Jahres auf Touristinnen und Touristen in der Nähe der berühmten Pyramiden: Im Dezember waren bei einem Attentat auf einen Bus mit vietnamesischen Touristen vier Menschen getötet worden.

Der ägyptische Staat bekämpft seit Jahren auf der Sinai-Halbinsel islamische Extremisten. Die Extremisten nahmen dort Christen oder Touristen ins Visier.

Die Reisebranche hatte schon nach dem Sturz von Präsident Mohammed Mursi durch das Militär im Jahr 2013 und Massenprotesten im Land gelitten, sich in den vergangenen Monaten aber erholt.