In ganz Deutschland bleiben mindestens bis zum Ende der Osterferien alle Schulen geschlossen. Für Eltern bedeutet das nicht nur ganztätige Betreuungsarbeit, sondern bei schulpflichtigen Kindern auch, sich um deren Schulbildung zu kümmern. Damit neben dem Hausunterricht auch noch Homeoffice möglich ist und sich Kinder und Eltern nicht nach wenigen Tagen in den Haaren liegen, empfiehlt die Familientherapeutin Katharina Grünewald möglichst klare Strukturen. So könne etwa ein akustisches Signal wie ein eingespielter Pausengong das Lernen zu Hause erleichtern.

Wie Schulen auf diesen Ausnahmezustand vorbereitet sind, ist höchst unterschiedlich: Es gibt Schulen, die längst fit im E-Learning sind, sie senden Materialien und Aufgaben per Mail oder nutzen digitale Unterrichtsmethoden. An anderen Schulen fühlen sich Eltern von Lehrern und Schulleitern mit den Herausforderungen der nächsten Wochen im Stich gelassen. Vor allem Kinder aus sozial benachteiligte Familien könnten darunter leiden, befürchtet die Bildungsforscherin Hanna Dumont. Wie geht es Ihnen in dieser ungewöhnlichen Situation? Wie würden gerne Ihre Erfahrungen hören.

Haben Sie schulpflichtige Kinder, und wie alt sind diese? Wie läuft Ihr Alltag gerade ab, wie regeln Sie momentan den Schulalltag? Unterstützt Ihre Schule Sie? Welche Materialien bekommen Sie wie übermittelt? Von welchen amüsanten oder durchaus problematischen Situationen können Sie derzeit berichten? Verbringt Ihr Kind die meiste Zeit auf TikTok? Haben Sie das Gefühl, dass auch sozial schwächere Eltern ausreichend unterstützt werden? Sind Sie vielleicht auch alleinerziehend, und die Organisation des Schulablaufs ist eine zusätzliche Belastung?  

Bitte schildern Sie uns Ihre Situation im Formular oder im Kommentarbereich. Alternativ können Sie auch eine E-Mail an community-redaktion@zeit.de senden. Ausgewählte Beiträge möchten wir veröffentlichen, auf Wunsch gern anonym.

In diesem Kommentarbereich werden nur Antworten auf die oben gestellte Frage veröffentlicht. Bitte nutzen Sie zur Diskussion über verwandte Themen die Kommentarbereiche unter den entsprechenden anderen Texten auf ZEIT ONLINE.