Eine Lehrerin und ein Lehrer, die im April rechtsextreme Vorfälle an ihrer Grund- und Oberschule in Brandenburg öffentlich gemacht haben, verlassen diese nun auf eigenen Wunsch. Einer der beiden bestätigte der Nachrichtenagentur dpa entsprechende Medienberichte. Demnach gehen er und seine Kollegin auch wegen Anfeindungen aus der rechten Szene.
Die zwei Lehrkräfte haben im April rechtsextreme Vorfälle an ihrer Schule in Burg im brandenburgischen Spreewald öffentlich gemacht und damit eine bundesweite Debatte ausgelöst. Sie schilderten damals in einem anonymen Schreiben, sie seien täglich mit Rechtsextremismus, Sexismus und Homophobie konfrontiert. Konkret hätten sie etwa Hitlergrüße und Hakenkreuzbilder gesehen und Schüler, die rechtsextreme Musik hörten.
Im Juni hat der Lehrer gesagt, die Situation an der Schule habe sich auch nach Bekanntwerden von rechtsextremen Vorfällen nicht verändert. Das Kollegium sei tief gespalten, Lehrkräfte grüßten ihn und seine Kollegin zum Teil nicht mehr. Weiter sagte er, dass sie wegen ihres Engagements auch mit Übergriffen rechneten.
Der Tagesspiegel berichtete nun über Hetze gegen beide Lehrkräfte im Netz. Ein Instagram-Account habe zu Übergriffen auf die beiden aufgerufen.
Der brandenburgische Bildungsminister Steffen Freiberg (SPD) verwies auf die Unterstützung des Landes für die Lehrkräfte und die Schule in Burg. Er habe Kenntnis davon, dass Versetzungsanträge gestellt worden seien, sagte er. Er kommentiere aber keine einzelnen Personalangelegenheiten. "Wir haben uns in jeder Hinsicht vor die Kolleginnen und Kollegen gestellt", sagte Freiberg. Das Land habe sich über das Staatliche Schulamt und zwei Schulräte seit dem Bekanntwerden der Vorfälle um die Schule gekümmert.
Eine Lehrerin und ein Lehrer, die im April rechtsextreme Vorfälle an ihrer Grund- und Oberschule in Brandenburg öffentlich gemacht haben, verlassen diese nun auf eigenen Wunsch. Einer der beiden bestätigte der Nachrichtenagentur dpa entsprechende Medienberichte. Demnach gehen er und seine Kollegin auch wegen Anfeindungen aus der rechten Szene.
Die zwei Lehrkräfte haben im April rechtsextreme Vorfälle an ihrer Schule in Burg im brandenburgischen Spreewald öffentlich gemacht und damit eine bundesweite Debatte ausgelöst. Sie schilderten damals in einem anonymen Schreiben, sie seien täglich mit Rechtsextremismus, Sexismus und Homophobie konfrontiert. Konkret hätten sie etwa Hitlergrüße und Hakenkreuzbilder gesehen und Schüler, die rechtsextreme Musik hörten.