Den seit Anfang August geltenden gesetzlichen Anspruch auf einen Kitaplatz haben bislang nur wenige Eltern auch tatsächlich per Klage zu erreichen versucht. Dies konstatiert der Deutschen Städte- und Gemeindebund und schätzt die Zahl der Klagen bundesweit derzeit auf "nicht mehr als 50". "Die befürchtete Klagewelle ist bislang ausgeblieben", sagte der Geschäftsführer des kommunalen Spitzenverbands, Gerd Landsberg, der Bild-Zeitung.

Der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr gilt seit dem 1. August. Gerade in Großstädten und Ballungszentren werden von vielen Fachleiten enorme Engpässe befürchtet.

Dass der Bedarf für externe Kinderbetreuung weiter steigen wird, ist auch Landsberg klar. Der Zeitung sagte er, es würden "noch mehr Plätze" benötigt. "Der Wunsch von Eltern, Kinder schon früh betreuen zu lassen, wird weiter zunehmen."