Etwa jeder Fünfte lebt in Deutschland in einem Einpersonenhaushalt. Das sind 17,3 Millionen Menschen, wie aus dem aktuellen Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes hervorgeht.

Demnach gab es 2018 insgesamt 41,1 Millionen Haushalte in Deutschland. Davon waren rund 34 Prozent aller Haushalte Zweipersonenhaushalte. Dreipersonenhaushalte gab es 12 Prozent und Vierpersonenhaushalte 9 Prozent. Nur in 3 Prozent der Haushalte lebten laut dem Statistischen Bundesamt fünf oder mehr Personen.

Insgesamt hält damit der langfristige Trend zu kleineren Haushalten an: Von 1991 bis 2018 ging die durchschnittliche Haushaltsgröße von 2,27 Personen auf 1,99 Personen zurück. Im Gegenzug nahm die Gesamtzahl der Haushalte um 17 Prozent zu. Besonders die Zahl der Einzelhaushalte ist hier auffällig: Sie hat sich mit einem Anstieg von 46 Prozent seit 1991 nahezu verdoppelt. Die Zahl der Haushalte mit drei oder mehr Personen hat im Zeitverlauf hingegen um 20 Prozent abgenommen.