Die Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule aus Göttingen ist die beste Schule des Jahres. Aus der Hand von Bundespräsident Christian Wulff erhielten von dort angereiste Schüler die mit 100.000 Euro dotierte Auszeichnung.

Die Göttinger Schule sei modellhaft, begründete die Jury ihre Entscheidung. Von der fünften bis zur zehnten Klasse lernen ihren Angaben nach Gymnasiasten, Haupt- und Realschüler gemeinsam. Bis zur achten Klasse gibt es zudem keine Noten. "In den Schulen werden die Grundlagen für die Zukunft unseres Landes gelegt", sagte Wulff bei der Preisverleihung in der Berliner St. Elisabeth-Kirche. Deswegen sei es wichtig, dass exzellente Unterrichtskonzepte Schule machten.

Insgesamt wurden sieben Schulen für ihre innovativen Lehrkonzepte geehrt. Vier weitere Preise in Höhe von je 25.000 Euro gingen an das Johann-Schöner-Gymnasium in Karlstadt (Bayern), die Marktschule Bremerhaven, die Gemeinschaftsgrundschule Hackenberg in Remscheid (Nordrhein-Westfalen) und die Ganztagsschule Johannes Gutenberg in Wolmirstedt (Sachsen-Anhalt). Zwei Sonderpreise von je 15.000 Euro bekamen das Genoveva-Gymnasium in Köln und die Heinz-Brandt-Schule in Berlin.

Die Auszeichnung wird seit 2006 von der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof-Stiftung vergeben.