Auf der indonesischen Insel Bali ist ein Flugzeug mit mehr als 100 Passagieren an Bord ins Meer gestürzt. Es sei bei der Landung über die Rollbahn hinausgeschossen, teilte ein Flughafenmanager mit. Über die Zahl der Passagiere gibt es unterschiedliche Angaben: Der Flughafenmanager sprach von rund 100 Passagieren, dagegen teilte das indonesische Verkehrsministerium mit, dass mindestens 130 Menschen an Bord gewesen seien. Es habe keine Toten gegeben.

Mindestens sieben Passagiere seien in ein Krankenhaus von Denpasar eingeliefert worden, berichtete AFP . Sie hätten leichtere Verletzungen erlitten.

Die Unfallursache sei noch nicht bekannt, sagte ein Flughafenmanager dem Fernsehsender TVOne. Der Pilot habe unmittelbar vor dem Unglück eine Notlandung angekündigt.

Twitter-Nutzer posteten Fotos, auf denen eine Maschine des indonesischen Billigfliegers Lion Air zu sehen ist. Sie liegt mit zerbrochenem Rumpf nur wenige Meter vor der Küste im Wasser.

Die Boeing 737 war laut Fluggesellschaft in Bandung auf Jawa Barat gestartet. Sie sollte um 15.40 Uhr Ortszeit auf dem Denpasar International Airport auf Bali landen.

Im Oktober 2011 hatte es in Indonesien ein ähnliches Unglück gegeben. Eine Lion-Air-Maschine mit 198 Passagieren schoss bei schwerem Regen in Balikpapan über die Landebahn hinaus. Sie kam auf einer Wiese zum Stehen. Niemand wurde verletzt.