Arbeitsmarkt in Deutschland öffnet sich für Rumänen und Bulgaren

Im neuen Jahr 2014 öffnet sich der deutsche Arbeitsmarkt auch für Rumänen und Bulgaren. Die Bürger der beiden EU-Länder genießen ab dem 1. Januar das uneingeschränkte Recht, in allen EU-Staaten einen Job zu suchen. Eine Arbeitserlaubnis ist nicht mehr nötig, um ins Land kommen zu können. Da schon mehrere Millionen Bulgaren und Rumänen in anderen EU-Staaten leben, rechnet die EU-Kommission nach dem Fall der letzten Beschränkungen nicht mit einer dramatischen Zunahme der Zuwanderung.

Griechenland übernimmt EU-Ratspräsidentschaft

Griechenland übernimmt im Neujahr turnusmäßig die EU-Ratspräsidentschaft von Litauen für das erste Halbjahr 2014. Das Euro-Krisenland will sich nach den Worten von Regierungschef Antonis Samaras in den nächsten sechs Monaten auf drei Hauptziele konzentrieren: Sparen, Wachstum und die Bekämpfung der illegalen Migration. Das Budget für den EU-Vorsitz werde mit rund 50 Millionen Euro das kleinste sein, seit es eine EU-Präsidentschaft gibt. Während der griechischen Ratspräsidentschaft werden im Mai die Europawahlen stattfinden. Alle wichtigen Posten müssen neu besetzt werden.

Lettland tritt als 18. EU-Land der Euro-Zone bei

Lettland löst zum Jahreswechsel seine Währung Lats durch den Euro ab und tritt als 18. EU-Land der Euro-Zone bei. Die kleine Ostseerepublik im Nordosten Europas hat gut zwei Millionen Einwohner und gehört der EU seit 2004 an. Insgesamt haben dann 333 Millionen Europäer dieselbe Währung. Lettland erfüllte nach harten Spar- und Reformmaßnahmen die Beitrittsbedingungen und erhielt im Juli von den EU-Finanzministern grünes Licht für die Euro-Einführung. Nach Estland (Beitritt 2011) ist Lettland der zweite baltische Staat und die zweite Exsowjetrepublik in der Euro-Zone.

Kassenpatienten brauchen neue elektronische Versichertenkarte

In Deutschland wird die elektronische Gesundheitskarte für Kassenpatienten Pflicht. Die alte Versichertenkarte hat zum 1. Januar ausgedient. Wer die neue elektronische Karte (eGk) noch nicht hat, wird aber trotzdem vom Arzt behandelt. Allerdings muss der Versicherte binnen zehn Tagen einen gültigen Versicherungsnachweis nachreichen. Sonst kann der Arzt die Leistung privat in Rechnung stellen.

Etwas mehr Geld für Hartz-IV-Empfänger

Für die gut sechs Millionen Bezieher von Hartz-IV-Leistungen gibt es im neuen Jahr mehr Geld. Der Regelsatz für Alleinstehende steigt am 1. Januar von 382 auf 391 Euro. Das ist ein Plus von 2,35 Prozent. Leben zwei Erwachsene in einer Bedarfsgemeinschaft, so erhalten sie jeweils 353 Euro, 8 Euro mehr als bisher. Für Kinder gibt es einen vom Alter abhängigen Zuschlag zwischen 5 und 7 Euro.

Steuerlicher Grundfreibetrag wird leicht angehoben

Arbeitnehmer werden mit dem neuen Jahr geringfügig entlastet. Der steuerliche Grundfreibetrag steigt für Ledige von 8.130 auf 8.354 Euro, bei Zusammenveranlagung auf 16.708 Euro. Außerdem ist auch eine Erhöhung des Kinderfreibetrags nötig. Nach dem jüngsten Bericht über das Existenzminimum müsste der Freibetrag 2014 von derzeit jährlich 4.368 auf 4.440 Euro steigen. Davon profitieren vor allem höhere Einkommen. Das muss der Gesetzgeber aber noch regeln. In der Regel steigt dann auch das Kindergeld.

New Yorks neuer Bürgermeister de Blasio tritt Amt an

New Yorks neuer Bürgermeister Bill de Blasio tritt am 1. Januar offiziell sein Amt an. Um 00.01 Uhr Ortszeit (06.01 Uhr MEZ) soll der im November gewählte Demokrat in seinem Haus im Stadtteil Brooklyn im Beisein des New Yorker Staatsanwalts Eric Schneiderman im kleinen Kreis einen ersten Amtseid ablegen.

US-Bundesstaat Colorado gibt Marihuana-Verkauf frei

Erstmals in der Geschichte der USA gibt ein Bundesstaat den Verkauf von Marihuana frei. Vom 1. Januar an können Bürger über 21 Jahre in Colorado die Droge legal in Geschäften erwerben. Bisher war dies nur aus medizinischen Gründen möglich.  Cannabis-Aktivisten, die jahrelang für die Freigabe gekämpft haben, wollen die Premiere in Denver und anderen Städten mit Pot-Partys feiern. Am Mittwoch um acht Uhr Ortszeit (16.00 MEZ) werden dann die ersten Läden öffnen. Bisher erlauben 20 US-Bundesstaaten den Marihuana-Konsum zu medizinischen Zwecken.