Der Korruptionsprozess gegen den ehemaligen Sprecher von Ex-Bundespräsident Christian Wulff soll gegen die Zahlung einer Geldauflage beendet werden. Staatsanwaltschaft und Verteidigung haben sich nach eigenen Angaben darauf geeinigt, dass Olaf Glaeseker und der mitangeklagte Party-Veranstalter Manfred Schmidt jeweils 25.000 Euro für die Einstellung des Verfahrens an die Landeskasse zahlen sollen. Schmidt soll zudem 5.000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen.

Das Gericht muss dem aber noch zustimmen. Richterin Renata Bürgel will an diesem Dienstag ihre Entscheidung bekannt geben. Glaeseker steht seit Dezember wegen möglicher Korruption vor Gericht. Er soll sich von Schmidt bestochen haben lassen.

Als damaliger niedersächsischer Regierungssprecher soll Glaeseker Sponsoren angeworben haben für Nobelpartys, die Eventmanager Schmidt veranstaltete. Schmidt soll im Gegenzug Glaeseker Gratisflüge und kostenlose Ferienaufenthalte im Wert von 12.000 Euro gewährt haben.