In Boston sind ein Jahr nach dem Attentat beim Marathon zwei verdächtige Rucksäcke gefunden worden. Die Feierlichkeiten zum Gedenken an das Attentat beim Marathon vor einem Jahr waren gerade zu Ende gegangen.

Amerikanische Medien berichteten unter Berufung auf Augenzeugen, einer der verdächtigen Rucksäcke sei gesprengt worden. Gut zwei Stunden nach dem Fund sei ein Kommando zur Bombenentschärfung noch immer vor Ort gewesen. Die Bostoner Polizei bestätigte die Sprengung auf Twitter.


Der festgenommene Mann soll psychisch gestört gewirkt haben. Nähere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt gegeben. Fußgänger und Autofahrer seien aufgerufen, die Gegend zu meiden, teilte die Polizei mit.

Die Rucksäcke waren an der Ziellinie des Marathons entdeckt worden. Laut Medienberichten sollen sie genau an der Stelle gelegen haben, an der vor einem Jahr zwei Sprengsätze in Rücksäcken detoniert waren.

Der Anschlag am 15. April 2013 war die bislang einzige größere Terrorattacke in den USA seit dem 11. September 2001. Drei Menschen waren dabei ums Leben gekommen, darunter ein achtjähriger Junge. 260 Menschen wurden verletzt.