Der unbemannte Unterwasser-Roboter Bluefin-21 hat die Suche nach dem verschwundenen malaysischen Flugzeug vorzeitig abgebrochen. Nach nur sechs Stunden habe er wieder auftauchen müssen, sagten australische Behördenvertreter. Das Wasser sei tiefer, als die Kapazitäten des unbemannten U-Bootes es erlaubten.

Ursprünglich war ein erster 16-stündiger Einsatz geplant gewesen. Das mit einem Sonargerät ausgerüstete U-Boot war am Montagabend (Ortszeit) vom australischen Schiff Ocean Shield aus ins Meer gelassen worden. 

"Nach rund sechs Stunden überschritt Bluefin-21 seine Grenze von 4.500 Metern Tiefe, und sein eingebautes Sicherheitsinstrument brachte es wieder an die Oberfläche", erklärte die Koordinierungsbehörde JACC. Wie tief das U-Boot sank, wurde nicht mitgeteilt. Die gesammelten Daten würden nun ausgewertet. Bereits am Dienstag sei bei gutem Wetter ein neuer Start des U-Bootes geplant.

Das Flugzeug mit der Flugnummer MH370 von Malaysia Airlines ist seit dem 8. März verschollen. An Bord waren 239 Menschen. Die Suche erstreckt sich auf ein Gebiet rund 2.300 Kilometer nordwestlich der australischen Stadt Perth im Pazifischen Ozean.