Ein Soldat hat auf der US-Militärbasis Fort Hood in Texas drei Menschen erschossen und 16 verletzt. Anschließend tötete er sich selbst. Das sagte der Kommandeur des Stützpunktes, Mark Milley. Die Verletzten werden in umliegenden Krankenhäusern versorgt.

Es gebe keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund, teilte die Leitung des Armeestützpunktes mit. Der Täter war den Angaben zufolge 2011 im Irak im Kampfeinsatz. Seine Motive seien nicht bekannt. Er sei verhaltensauffällig gewesen und habe psychische Probleme gehabt. Die Tatwaffe, eine Pistole, habe er erst kürzlich gekauft.

Verteidigungsminister Chuck Hagel sprach vor Journalisten von einer "schrecklichen Tragödie". US-Präsident Barack Obama äußerte sich bestürzt über den Zwischenfall. Der Schütze hatte laut Militärangaben gegen vier Uhr nachmittags begonnen um sich zu schießen. Einsatzkräfte seien innerhalb von 15 Minuten eingetroffen. Die Bewohner von Fort Hood wurden per Twitter und Facebook aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen.

Der Vorfall weckt Erinnerungen: Auf dem Stützpunkt Ford Hood hatte 2009 ein Soldat bei einem Amoklauf 13 Menschen erschossen und 30 Soldaten verletzt. Der Militärpsychiater Nidal Hasan wurde im vergangenen August wegen der Tat zum Tode verurteilt. Es hieß, es solle Kontakte zu radikalen Islamisten gehabt haben.