Etwa 600 Linksautonome sind nach Angaben der Polizei durch Leipzig gezogen und haben dabei Sachbeschädigungen angerichtet. Sie warfen Steine auf Polizeiautos, zündeten Nebelbomben und rissen Verkehrsschilder ab. "Die teils vermummten Randalierer sprühten außerdem farbige Schriftzüge an Hauswände, die gegen Pegida und die Polizei gerichtet waren", sagte ein Polizeisprecher. Immer wieder seien Rufe gegen Pegida zu hören gewesen.

Drei Personen wurden festgenommen. Nach derzeitigem Kenntnisstand gab es keine Verletzten. Drei Polizeiautos wurden demoliert, wie die Polizei weiter mitteilte. "Am Amtsgericht gingen zahlreiche Scheiben zu Bruch", sagte der Sprecher. Die Schadenshöhe stand am Morgen noch nicht fest.

Nach Polizeiangaben zogen die Personen von der Innenstadt in den Leipziger Süden. Etwa 200 Teilnehmer des nicht angemeldeten Zuges wurden am späten Abend von der Polizei am Weiterziehen gehindert.