Die angekündigte gewaltige Winterfront in New York ist ausgeblieben. Wintersturm Juno hat die Stadt und auch weitere Teile der US-Ostküste verschont. Zeitweise hatten die Behörden in den USA ein Unwetter von historischem Ausmaß befürchtet. Doch von Rekordwerten war Juno weit entfernt, es gab lediglich viel Schnee.

Millionen von Menschen hatten sich vor dem erwarteten Monstersturm im Nordosten der USA in Sicherheit gebracht. Alle städtischen Schulen wurden geschlossen, mehr als 7.700 Flüge an und von der Nordostküste wurden gestrichen und der Nahverkehr eingestellt. Der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio appellierte vor dem Sturm an die Bürger, nach Hause zu gehen und dort zu bleiben.  

Nachdem die befürchteten Sturmböen am Dienstag aber ausblieben, hob der Nationale Wetterdienst die Blizzard-Warnung für New York auf. Busse, U-Bahnen und Züge nahmen ihren Betrieb stufenweise wieder auf. Gouverneur Andrew Cuomo gab bekannt, dass Autos in New York wieder fahren dürften. Nördlich der Stadt galt die Warnung weiter. In der Küstenregion der Neuengland-Staaten waren Blizzards weiter möglich. Hurrikan-Böen sollte es nur auf See geben.