Das französische Satiremagazin Charlie Hebdo setzt sein Erscheinen aus. Weder am 4. noch am 11. Februar werde das Heft erscheinen. Das bestätigte die Sprecherin Anne Hommel. 

Die Mitarbeiter seien müde und erschöpft, erklärte Hommel, die seit dem islamistischen Terroranschlag am 7. Januar für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Bei dem Attentat kamen insgesamt zwölf Menschen ums Leben.

Das Heft werde in einigen Wochen wieder an den Zeitungskiosken ausliegen, heißt es auf der Homepage von Charlie Hebdo. "Ein genaues Datum ist nicht festgelegt", zitiert der französischen Radiosenders RTL die Redaktion. Allerdings habe Chefredakteur Gérard Briard den Lesern versichert, "Charlie wird weitermachen".

Die erste Ausgabe nach dem Anschlag war in den Redaktionsräumen der Zeitung Libération produziert und wegen großer Nachfrage insgesamt sieben Millionen Mal gedruckt worden. Zuvor lag die wöchentliche Auflage bei etwa 60.000 Exemplaren. 

Die erste Ausgabe von Charlie Hebdo nach den Terroranschlägen von Paris war unter anderem in vielen deutschen Städten binnen Minuten ausverkauft.