Politiker und Kirchenvertreter wollen am 17. April der Opfern des Absturzes von Flug 4U9525 im Kölner Dom gedenken. Es werde einen Gottesdienst und einen staatlichen Trauerakt geben, sagte NRW-Regierungssprecher Thomas Breustedt. Zu den Gästen sollen neben Bundespräsident Joachim Gauck und Kanzlerin Angela Merkel mehrere Staatsgäste aus Frankreich und Spanien teilnehmen. Eine Uhrzeit stehe noch nicht fest.

Germanwings eröffnet unterdessen nahe der Absturzstelle ein Zentrum, in dem Angehörige der Opfer betreut werden sollen. Die Fluggesellschaft bestätigte zudem einen Bericht des Tagesspiegels, wonach das Unternehmen den Angehörigen eine Soforthilfe zahlen will. "Lufthansa zahlt bis zu 50.000 pro Passagier zur Deckung unmittelbarer Ausgaben", zitierte die Zeitung einen Unternehmenssprecher.

Die Unfallstelle in Frankreich wird von Hilfskräften weiter gesichert. Das französische Fernsehen zeigte, wie Hubschrauber über dem Gebiet flogen. Die Retter bergen Leichen und suchen nach dem zweiten Flugschreiber. Dieser soll weitere Erkenntnisse darüber liefern, was vor dem Absturz im Cockpit des Airbus A320 passierte.