An der Autobahn 28 in Niedersachsen ist ein Sportflugzeug abgestürzt. Dabei wurde mindestens ein Insasse der Maschine getötet, drei weitere wurden schwer verletzt. Das Flugzeug war vom Flugplatz Oldenburg-Hatten gestartet und kurz danach aus ungeklärter Ursache verunglückt. Die Maschine kam zwischen einem Wildschutzzaun und der Seitenleitplanke auf.

Der Absturz ereignete sich gegen 13.30 Uhr. Da die Maschine dabei eine große Menge Kerosin verloren hatte, wurde zunächst Explosionsalarm ausgelöst. Die Polizei konnte diese Gefahr aber abwenden.

Auf der Autobahn wurden nach Polizeiangaben keine Verkehrsteilnehmer verletzt. Der Absturz ereignete sich derart nahe an der Straße, dass eine der Tragflächen über die Leitplanke auf den Seitenstreifen der Fahrbahn ragte. Die A28 musste zeitweise beidseitig gesperrt werden, am Nachmittag war nur noch die Fahrspur in Richtung Bremen gesperrt.

Der Pilot sei kurz nach dem Absturz seinen Verletzungen erlegen, sagte ein Sprecher der Polizei. Die drei übrigen Insassen des Flugzeugs seien mit Krankenwagen und einem Rettungshubschrauber in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Ihre Verletzungen sind schwer bis lebensgefährlich. Zu den Gründen für den Absturz lagen der Polizei zunächst keine Informationen vor.