Ohne ausreichend Wasser und Lebensmittel treiben Flüchtlingsboote vor Indonesien. Vermutlich sind es Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya aus Myanmar – dann haben sie mehrere Tausend Kilometer Seeweg hinter sich. Viele seien wochenlang unterwegs, sagte Jeff Labovitz von der Organisation für Migration IOM. Am Sonntag durften die Menschen von zwei Booten an Land kommen, am Dienstag dagegen schleppte die Marine ein anderes wieder aufs offene Meer hinaus. Rettung für die bis zu 8.000 noch auf See verbliebenen Menschen ist nicht in Sicht.