Ein Bewaffneter hat in einem Amtsgebäude in New York das Feuer auf einen Sicherheitsmann eröffnet und ihn dabei tödlich getroffen. Dann habe der Schütze sich selbst gerichtet, teilte die Polizei mit. Das Tatmotiv sei noch unklar. Es gebe keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund, hieß es weiter.

Der Zwischenfall ereignete sich am Freitag in einem Gebäude in Manhattan, in dem ein für Einwanderungsfragen zuständiges Gericht, eine Passbehörde sowie das örtliche Arbeitsamt untergebracht sind. Am Nachmittag kam der Angreifer durch einen Seiteneingang hinein, zog eine Schusswaffe und schoss dem 53-jährigen Wachmann aus nächster Nähe in den Kopf.

Dann sei der Schütze durch die Schranke auf den Fahrstuhl zugegangen, wo er einem weiteren Angestellten begegnet sei und habe sich selbst einen Kopfschuss gegeben, hieß es von der Polizei. Noch vor Ort wurde der Angreifer für tot erklärt. Offenbar habe er alleine gehandelt.

Sein Opfer hatte eigentlich um 16 Uhr (Ortszeit) Feierabend, sich jedoch bereit erklärt, eine weitere Schicht zu übernehmen, sagte sein Arbeitgeber. Er kam demnach nach der Attacke ins Krankenhaus, wurde dort jedoch später für tot erklärt. Der Wachmann habe zwar eine Waffe getragen, jedoch keine Chance gehabt, sich zu verteidigen, teilte das Sicherheitsunternehmen weiter mit.