In zwei Unterkünften in Sachsen, die für Flüchtlinge vorgesehen waren, sind in der Nacht zu Samstag Brände ausgebrochen. Verletzte gab es nicht.

Bei dem Feuer in mehreren Wohncontainern in Dippoldiswalde geht die Polizei von Brandstiftung aus. Im zweiten Fall brannte ein leerstehendes Hotel in Dresden. Hier ist die Ursache unklar, wie die Polizei in der Landeshauptstadt mitteilte. 

Beide Orte waren als mögliche Unterkünfte für Flüchtlinge im Gespräch. In der Flüchtlingskrise sind fremdenfeindliche Protestierer in Sachsen besonders aktiv. Mehrfach sind in dem Bundesland – allerdings auch in anderen Ländern – Brände in potenziellen Asylunterkünften gelegt worden.