Das Phantom von Ansbach

Eine Woche nach dem Anschlag von Ansbach steht Manuela Schiffer* in einer Seitenstraße des bayerischen Städtchens und sucht nach einer Antwort, die es noch nicht gibt. Sie hat in den vergangenen Tagen selten das Haus verlassen, kaum Freunde getroffen und wenn Fernsehsender anriefen, ist sie nicht ans Telefon gegangen. Schiffer, Ende 40, wollte erst mal nachdenken. Über den Anschlag, der ihr keine Ruhe lässt. Und über den Mann, der sie fast getötet hätte.

Schiffer, eine fröhliche Frau mit wachen Augen, hat den Sonntagabend des 24. Juli mit Prellungen an Armen und Beinen überstanden. Sie war eine der Letzten, die den Mann mit der Bombe lebend gesehen haben. Als er um kurz nach zehn Uhr mit einem großen Rucksack vor dem Eingang des Musikfestivals Ansbach Open herumschlich, saß sie wenige Meter entfernt auf der Terrasse von Eugens Weinstube. Als er die Bombe zündete, hörte sie den lauten Knall und spürte Metallteile gegen ihre Jacke und ihren Körper prallen. Die Polizei brachte sie aus dem Lokal ins Krankenhaus, vorbei an der Leiche des Attentäters. Der Tote lag mit dem Rücken auf dem Asphalt, daneben stand der Rucksack mit der Bombe, die nicht richtig gezündet hatte.

Schiffer dachte, wie jung der Mann doch sei.  Später fragte sie sich: Wer war dieser junge Mann auf dem Asphalt? Und was hat ihn so kaputt gemacht?

Es sind Fragen, auf die gerade viele eine Antwort suchen. Mohammad D., der Rucksackbomber von Ansbach, laut Polizeiakte geboren in Aleppo in Syrien, bei seinem Tod 27 Jahre alt und seit zwei Jahren als Flüchtling in Ansbach, beschäftigt inzwischen auch den Generalbundesanwalt.

Denn der sogenannte "Islamische Staat" behauptet: D. sei ein erfahrener Kämpfer gewesen, seit Jahren Mitglied der Terrorgruppe, ein "Soldat" des IS, der mit dem Plan nach Deutschland reiste, einen Anschlag zu verüben, und seine Rolle als Schutzbedürftiger nur vorspielte. So verbreitete es die Terrororganisation kurz nach dem Attentat in einem Propagandablatt.

Dem widersprechen D.s Therapeuten: Ihr Patient sei psychisch krank gewesen, selbstmordgefährdet und verzweifelt, weil er aus Deutschland abgeschoben werden sollte. Ein Depressiver, der seinen Selbstmord womöglich öffentlich inszenieren und der Tat anschließend mit der Widmung an den "Islamischen Staat" eine höhere Bedeutung verleihen wollte.

Was davon stimmt?

Am Tatort, einer kleinen Weinstube mit Holztischen und weißen Sonnenschirmen, liegen Blumen. Eine Nachbarin hat das Gemälde einer Friedenstaube aufgehängt. Auf einem selbst gemalten Schild steht: "Unseren Hass bekommt ihr nicht." Mehr Hass – davor fürchten sich jetzt viele der 40.000 Ansbacher. In einem Restaurant in der Innenstadt sitzt ein Flüchtlingshelfer, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen will. Aus Angst vor Rechtsradikalen, die jetzt Flüchtlingshelfer "auf dem Kieker" hätten. Nach dem Anschlag waren "Ausländer Raus"-Rufe durch die Innenstadt von Ansbach gehallt. "Wir fragen uns natürlich auch, ob wir das hätten verhindern können", sagt der Flüchtlingshelfer. Dafür aber müsse man erst mal wissen, wer der Täter war.

Reporter von ZEIT ONLINE haben zahlreiche Unterlagen über Mohammad D. gesichtet und mit Helfern, Opfern, Anwälten und Psychologen gesprochen. Die Dokumente und Erinnerungen fügen sich nur schwer zu einem schlüssigen Bild zusammen. D. erscheint darin als junger Mann, der andere täuschte und seine Fluchtgeschichte verfälschte. Ein labiler Mensch, der schon als Teenager in Syrien psychisch auffällig und gewalttätig war.

Ein Therapeut schreibt über ihn: "ausgeprochen zweigesichtig"

Als Axel von Maltitz in seinem Therapeutenzimmer in der Nähe des Bodensees das erste Mal auf Mohammad D. trifft, sitzt ihm ein augenscheinlich verzweifelter Mensch gegenüber. Der Heilpraktiker betreibt mit seiner Frau in Lindau ein psychotherapeutisches Behandlungszentrum für traumatisierte Flüchtlinge. Exilio nennt sich die Einrichtung, bei der Mohammad D. Ende Januar 2015 erstmals Hilfe sucht. Der Syrer lebt zu dieser Zeit ein halbes Jahr in Deutschland und fürchtet seine Abschiebung. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hat ihm kurz zuvor geschrieben: Sein Asylantrag werde nicht genehmigt, er müsse zurück nach Bulgarien. Der Nürnberger Rechtsanwalt Hermann Gimpl, ein Fachmann für Asylrecht, klagt im Auftrag von D. gegen die Entscheidung. Zunächst legt der Jurist eine ärztliche Bescheinigung vor, die D. eine schwere Knieverletzung attestiert. Später reicht er psychologische Gutachten nach.  

Stationen des Attentäters

Wie Mohammad D. von Syrien nach Ansbach kam

D. hatte damals in Ansbach offenbar schon zwei Suizidversuche unternommen. Einmal ritzte er sich in die Arme, einmal drohte er, sich vor der Ausländerbehörde mit Benzin zu übergießen. Seit Januar 2015 war er in der Psychiatrie des Bezirksklinikums untergebracht, anschließend sieben Monate bei Exilio in Lindau in Therapie. Er fuhr von Ansbach aus mit dem Regionalzug an den Bodensee, blieb für eine Woche in einer kleinen Wohnung unweit der Praxis, die das Ehepaar Maltitz angemietet hatte, radelte auf dem Fahrrad um den See. Tagsüber ging er zur Therapie, insgesamt waren es 40 Stunden.

Das erste Gespräch des Therapeuten Axel von Maltitz mit dem Flüchtling in Lindau im Januar 2015 dauert 90 Minuten. Danach verfasst Maltitz ein 25 Seiten langes Gutachten. Der Therapeut kommt darin zu einem erstaunlich klaren Urteil: D. leide wegen seiner Foltererfahrungen unter einer schweren posttraumatischen Belastungsstörung. Er sei zudem ein "extremer Geist", dem es durchaus zuzutrauen sei, dass er seinen Suizid "noch spektakulär in Szene" setze. D. wirke "ausgesprochen zweigesichtig". Meist sei er höflich und beredt, doch wenn er über seine Traumata spreche, wirke sein Gesicht "blutleer". Maltitz führt das auf D.s Erlebnisse in Syrien zurück. Von einer Abschiebung nach Bulgarien rät der Therapeut dringend ab.

Ein Kämpfer für Demokratie? So erzählt D. es seinen Ärzten

Auch Ärzte des Bezirksklinikums Ansbach attestieren dem Syrer eine schwere Depression. Der Patient gilt als derart angeschlagen, dass das Amtsgericht ihm sogar eine gesetzliche Betreuerin zur Seite stellt, die für D. beispielsweise mit dem Anwalt kommuniziert. Im Februar 2015 setzt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge schließlich die Abschiebung des jungen Mannes aus.

Im ersten psychologischen Gutachten über Mohammed D. zeichnet Maltitz die traumatische Lebensgeschichte nach, so wie sie der Flüchtling erzählt hat. Die Therapeuten vom Bodensee sind bis heute überzeugt: Diese Version ist glaubhaft, sie stimmt.

D. war demnach ein Regimekritiker in Syrien. Mehrmals sei er deshalb in Haft geraten und gefoltert worden. Im Jahr 2012 sollen seine Frau und sein sechs Monate alter Sohn bei einem Raketenangriff ums Leben gekommen sein. D. überlebte, klagte aber seither über Granatensplitter im Bein. Im Sommer 2013 floh er mithilfe eines Schleuser nach Bulgarien. Glaubt man D., dann wurde er dort erneut inhaftiert und geschlagen. Als ein Krankenhaus ihm nach monatelangem Warten eine Knie-OP verweigert, will er von einer "älteren Dame" überraschend Geld für einen Flug nach Wien bekommen haben. Dort ließ er sich registrieren, unterzog sich einer Knieoperation und floh schließlich weiter nach Bayern. 

Doch mittlerweile wachsen nicht nur Zweifel an dieser Version der Geschichte, sondern auch an der Arbeit der Therapeuten. Verfügte der Heilpraktiker Axel von Maltitz über die nötige Qualifikation, um die richtigen Schlüsse zu D.s Zustand zu ziehen? Oder saß das engagierte Therapeutenehepaar einer Legende auf, die ein psychisch kranker Krimineller erfand, um seine mörderischen Absichten zu verschleiern? 

Anschlag - Was die Motive des Attentäters von Ansbach waren Es gibt zwei Theorien über die Hintergründe des Selbstmordattentäters von Ansbach: War er ein eingeschleuster IS-Kämpfer oder war er psychisch labil und suchte den Tod? Philip Faigle über die Erkenntnisse aus den Recherchen zu dem Fall

Gisela von Maltitz sagt heute, anderthalb Jahre später: "Ich habe keine Zweifel daran, dass D. aufrichtig zu uns war." Die Behauptung, ihr Patient sei ein Kämpfer des IS gewesen, hält sie für "Spekulation". Auch ein Bekennervideo, in dem D. zu sehen sein soll, empfindet sie als schwachen Beleg – schließlich sei der Mann im Bild vermummt. Zwar schließt die Therapeutin nicht aus, dass sich D. radikalisiert haben und vom IS instrumentalisiert worden sein könnte. Im Kern aber war die Tat von Ansbach für Gisela von Maltitz kein kühl geplanter Anschlag, sondern die Tat eines "leidenden" Menschen. Um das zu belegen, missachten die Eheleute von Maltitz sogar ihre Schweigepflicht: Sie machen das Gutachten über D. öffentlich und geben Interviews. "Er braucht jetzt eine Stimme", sagt Gisela von Maltitz. Schließlich könne sich der Syrer nach seinem Tod nicht mehr dagegen wehren, dass er und seine Tat vereinnahmt und falsch verstanden würden.

In der Opposition in Syrien kennt niemand den Regimekritiker

Wenn man D.s Fluchtgeschichte im Detail nachprüft, zeichnen sich jedoch Widersprüche ab. Der junge Syrer scheint an entscheidenden Stellen gelogen zu haben, wohl auch im Gespräch mit seinen Therapeuten.

D. behauptete etwa, vor seiner Flucht wegen seines Engagements für die Opposition mehrmals inhaftiert und gefoltert worden zu sein. Auf Facebook habe er "starke Kritik" am Regime von Präsident Baschar al-Assad geübt. Auch an Demonstrationen gegen Assad will er teilgenommen haben. Offizielle syrische Quellen, die ZEIT ONLINE als verlässlich einstuft, bestätigen auf Nachfrage zwar, dass Mohammad D. tatsächlich am 1. Januar 1989 in Aleppo zur Welt kam und als Sohn eines Unternehmers aus der syrischen Mittelschicht in einem bürgerlichen Neubauviertel Aleppos aufwuchs.

Ein anderer Teil seiner Fluchtgeschichte soll hingegen erfunden sein. D., so versichert es die syrische Seite, sei kein politisch aktiver Assad-Gegner gewesen, sondern ein stadtbekannter Kleinkrimineller, der schon als Jugendlicher stahl, in Drogendelikte verwickelt war und so ein langes Vorstrafenregister ansammelte. 2008 habe D. deshalb sechs Monate in Haft gesessen, so wie er es in Deutschland erzählte – allerdings nicht wegen seines politischen Engagements, sondern wegen eines Gewaltdelikts. Schon damals galt er, syrischen Quellen zufolge, als psychisch labil. In Oppositionskreisen in Aleppo hat man seinen Namen noch nicht gehört.

Opfer oder Täter? D. ist vielleicht beides

Mohammad D., ein gefolterter Oppositioneller, der vor brutaler politischer Verfolgung fliehen musste? Fast wirkt es so, als habe ein junger Heimatloser seine Fluchtgeschichte nachträglich um hässliche Flecken bereinigt, um sie eindrucksvoller erscheinen zu lassen.

Unstimmigkeiten finden sich auch in D.s Schilderungen über seine Etappe als Flüchtling in Bulgarien: 2013 sei er von Syrien über die Türkei und Bulgarien nach Serbien gereist. Die serbische Polizei habe ihn nach Bulgarien zurückgeschickt, dort sei er in Ljubimez ins Gefängnis gesteckt und geschlagen worden.

Das bulgarische Innenministerium bestätigt zwar, dass D. festgenommen wurde – allerdings an der türkisch-bulgarischen Grenze. Für diese offizielle Version spricht, dass Ljubimez im Südosten an der Grenze zur Türkei liegt, nicht im Nordwesten an der Grenze zu Serbien. Laut dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat Bulgarien in der Grenzstadt Ljubimez tatsächlich vorübergehend Flüchtlinge eingesperrt. Allerdings bezweifeln selbst kritische Flüchtlingshelfer, dass D. dort geschlagen wurde.

Iliana Savova vom Helsinki-Komitee in Sofia hat sich 2013 persönlich um den verletzten jungen Mann gekümmert. Im Oktober 2013 saß D. in ihrem Büro in der Innenstadt von Sofia. Er habe Schmerzen im Knie gehabt, erinnert sich Savova. Das Treffen habe "keine zehn Minuten" gedauert. Sie habe D. anschließend an das Rote Kreuz verwiesen. Tatsächlich wird sich D. an diese Organisationen wenden. Über die Foltervorwürfe, die D. später erhob, wundert sich die Helferin vom Helsinki-Komitee: "Ich kann es nicht komplett ausschließen, aber zu dieser Zeit hatten wir keine Berichte über Misshandlungen."

Doch selbst wenn D. gelogen hätte, macht ihn das im Umkehrschluss zum IS-Kämpfer?

In Ansbach hat Anette Walden den toten Flüchtling als etwas verwahrlosten, stillen Mann in Erinnerung. Walden wohnt in einem Reihenhaus, schräg gegenüber liegt das Hotel Christl, in dem D. bis zu dem Anschlag lebte. Fast jede Woche war sie als ehrenamtliche Betreuerin in dem Flüchtlingsheim. Auch D. habe sie hin und wieder Essen gebracht, erzählt die Ansbacherin. In den vergangenen Monaten habe er sich jedoch häufig in seinem Dachzimmer zurückgezogen. Manchmal sei er tagelang nicht zu sehen gewesen. Zuletzt habe Walden ihm einen Deutschkurs angeboten, den er aber mit der Begründung ausgeschlagen habe, er wolle bald zurück nach Syrien.

Am 13. Juli, also elf Tage vor dem Selbstmordattentat, bekommt D.s Anwalt Hermann Gimpl erneut Post vom Bamf. Die Behörde unternimmt einen weiteren Versuch, den Syrer nach Bulgarien abzuschieben. Am 18. Juli leitet der Anwalt das Schreiben an D.s gesetzliche Betreuerin in Ansbach weiter. Sein Mandant hätte zwei Wochen gehabt, um den Bescheid anzufechten, sagt Gimpl. "Aussichtslos wäre es nicht gewesen." Doch D. versucht offenbar nicht mehr, seine Duldung zu verlängern. Kurz darauf erfährt D. dass seine Therapie bei den Eheleuten Maltitz fortgesetzt werden kann, die zwischenzeitlich nicht mehr von der Stadt Ansbach finanziert worden war. Wenige Tage vor dem Anschlag telefoniert er noch einmal mit Axel von Maltitz, vereinbart einen Termin für den 1. August, den er nicht mehr erlebt.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat inzwischen einige Indizien offengelegt, die für einen terroristischen Anschlag sprechen. Die Bundesanwaltschaft hat das Verfahren wegen des Verdachts an sich gezogen, dass D. die Tat als IS-Mitglied beging. Ermittler entdeckten auf D.s Handy ein Video, in dem der Syrer dem IS-Führer Abu Bakr al-Bagdadi die Treue schwört. Über sein Handy soll er außerdem bis kurz vor dem Selbstmordanschlag "intensiv" mit einem Unbekannten kommuniziert haben, sagte Innenminister Herrmann. Der Unbekannte habe das Attentatsgeschehen "maßgeblich" beeinflusst. Der Spiegel berichtet, aus dem Chatverlauf gehe hervor, dass D. die Bombe in der Menschenmenge des Festivals ferngesteuert zünden und danach weitere Anschläge verüben wollte.

Gibt ein IS-Kämpfer Fernsehinterviews?

Doch auch diese Anhaltspunkte belegen noch nicht, dass der Syrer ein kühl kalkulierender IS-Terrorist war. Es gibt gute Gründe, die gegen einen länger geplanten Anschlag in Ansbach sprechen: Der IS behauptet etwa, D. habe in Syrien als IS-Kämpfer in einer Einheit für Sprengstoffanschläge gearbeitet. Warum aber baute er dann seine Bombe so dilettantisch? Auch der Tatort spricht gegen eine akribisch geplante Tat: Weil er kein Ticket hatte, kam D. nicht durch zur Menschenmenge, die an jenem Sonntagabend das Konzert hören wollte. Stattdessen ging seine Bombe vor einer linksliberalen Kneipe hoch. Ein professioneller Kämpfer hätte sich eigentlich geschickter anstellen müssen. Und warum begab der Syrer sich stationär in psychiatrische Behandlung: Hätte er den Anschlag nicht gleich begehen können, ohne Umweg über die Therapie?

D. gab Fernsehinterviews in Bulgarien, er bat sogar das Rote Kreuz, Briefe an die Europäische Kommission zu verfassen, um auf sein Schicksal aufmerksam zu machen. Würde sich ein IS-"Soldat" auf der Durchreise in Bulgarien vom dortigen Fernsehen zweimal für die Abendnachrichten interviewen lassen und so viel Aufhebens um seine Person machen?

Was vorerst bleibt, ist eine Vermutung: Vielleicht war D. wirklich psychisch krank, ein verlorener junger Mensch, der sich irgendwann auf seiner 3.000 Kilometer langen Flucht aus dem Bürgerkriegsland über den Balkan nach Deutschland entschied, zum Attentäter zu werden und den Schrecken in die beschauliche, fränkische Provinz zu tragen. Dann wäre er Opfer und Täter zugleich. Manuela Schiffer, eine der Verletzten des Anschlags, sagt eine Woche nach der Explosion in Ansbach, sie habe sogar Verständnis für den Täter. Nicht jedoch für seine Tat. 

* Name geändert

Mitarbeit: Kliment Hristov, Joachim Riedl