Die hälfte der Richter gehört auch wegen Ihres Glaubens auch entlassen weil Sie glauben die Verbrecher sind die Unschuldigen. Ich war beim Umbau der U Haft in Freiburg dabei. Was ich dabei gesehen habe, ist mehr als Skandallös. Die Anwälte die für die Ausländer da angommen werden alle von unseren Steugeldern Bezahlt. Abgeurteilt aber nach den Richtern, die kein Deutscher Bürger aber verstehen kann. Aber auch die Richter können über das Urteil frei verfügen, und sind bei wiederholungstätern nie in die Pflicht zu nehmen. Wenn ein Polizeibeamter sich anspucken lassen muß wird nicht mal eine Glage von Ihresgleichen zugelassen. Und das wollen Sie als gerecht bezeichnen. Wenn aber jemand gegen die Richter sich auslässt muß man sich noch von solchen wie Ihen beschimpfen lassen. Wenn ich Gerichtsurteile sehe die in meinem Landgreis gesprochen werden müsten die Bürger sich jeden Richter nach dem Urteil einmal vornehmen. Vieleicht würde dann in der BRD wieder einmal Recht auch Recht sein.

… haben Sie es fertig gebracht, dass ich kopfschütteld vor dem Fernsehgerätes saß als 69 jähriger Beamter im Ruhestand. Ich hoffe nur, dass der normale Richter am Amts- und Landesgericht nicht zu Ihrer Akademikerelite gehört.

Wieso insetieren Sie mehrmals in der Sendung genau an DEM Thema zu bleiben?

Irhe ehemalige und leider viel zu früh von uns gegangene Kollegin Frau Kirsten Heisig, würde sich im Grabe umdrehen wenn sie ihren Auftritt hätte mitansehen müssen. Sie sind eine Schande für unseren Rechtsstaat und ihr Amt.

Sehr geehrter Herr Richter der höchsten degenerierten Justizebene der BRD im absoluten Grenzbereich der Dekadenz (…) Ich stehe vor Empörung über Ihre verbrecherisch anmutende alt68er Ignoranz und Relativierung der evidenten gesellschaftpolitischen Realitäten auf dem Wohnzimmertisch.

Sehr "geehrter" Herr Fischer, Gerne würde ich das was ich von Ihnen halte in drastischerer Form kundtun, müsste dann aber sicherlich Konsequenzen befürchten. Es ist einfach zum Kotzen Menschen wie Sie in einer so verantwortlichen Position zu wissen.

Alternativen für den Kolumnisten bieten sich auch an, etwa der Zuschauer D. D.:

In der maischbergersendung waren ihre ausführungen … völlig jenseits meines verständnisses (…). Im übrigen bin ich der ansicht, daß ich mindestens so schlau bin wie sie und dementsprechend auch ihre funktionen im dem niveau ausfüllen kann, wie sie dies tun,

und Herr G.-R. W. fügt prophetisch hinzu:

Es ist ekelhaft, Ihnen zuzuhören. Sie legen nach meiner Auffassung die Saat für einen künftigen Bürgerkrieg zwischen der Ordnungsmacht, dem brutalen Mopp und ggf. den normalen Menschen.

Der Kolumnist nimmt das Niveau und den Mopp, wie sie daherkommen. Allerdings ist er seit 30 Jahren Strafrichter und daher gewohnt, auch den offenkundigsten Dummkopf so zu behandeln, wie es die Höflichkeit, das Recht und die Menschenwürde gebieten. Im Übrigen ist eine anständige deutsche Volksgemeinschaft kein "Mopp", sondern allenfalls ein Feudel oder ein Microfasertuch. Feindseligkeit muss ohne masochistische Bekenntnisse auskommen können.

Formate …

Genug der Zitate. Bloß vielleicht eines noch, zum Ausklang. Ein Bürger aus einer ruhigen Hamburger Wohnlage schreibt:

Unser Babysitter bat uns kürzlich um Verständnis dafür, dass Sie bei einem Überfalls an unserer Haustür nicht das Haus verteidigen würde. Der Bürgermeister fühlt sich auf Nachfrage für diese Themen nicht zuständig.

Eine Auswahl der ZEIT-ONLINE-Kolumnen von Thomas Fischer finden Sie auch in seinem Buch "Im Recht. Einlassungen von Deutschlands bekanntestem Strafrichter". Es ist im März 2016 bei Droemer erschienen. © Droemer

Irritiert frage ich mich: Warum sollte ein Erster Bürgermeister sich für dieses Lebensproblem zuständig fühlen? Ich habe keine Babysitterin, würde aber, wenn ich eine hätte, von ihr gewiss keine Heldentaten verlangen, weder real noch fiktiv noch im Traum. Und von meiner Oberbürgermeisterin würde ich nicht erwarten, dass sie sich mit an den Haaren herbeigezogenen Problemen meiner Kindertante befasst. Hamburg ist übrigens (ebenso wie Baden-Baden) eine ziemlich sichere und behagliche Stadt.

Nun also zur Sache und zum "Format". Eine Talkshow ist eine Talkshow ist eine Talkshow. Schon morgen wird es gehen um die Frage: "Populismus – Ende der Demokratie?" oder "Silikon – Tragödie meines Lebens", oder: "Wolfgang Schäuble: Fressen uns die Griechen die Haare vom Kopf?". Das bedeutet: Man tut irgendwie aktuell. Aber letztlich ist es gänzlich gleichgültig, worüber man quatscht. Am 1. Februar ging es um die "Prügelknaben der Nation?" – ein, wie erwähnt, unsinniger oder unverständlicher Titel. Mir schien: Redaktion und Moderatorin verfügten weder über ein Konzept, noch hatten sie einen Plan oder Grundkenntnisse des Themas Polizei und öffentliche Sicherheit. Der Regie-Einfall bestand darin, irgendwelche Leute zusammenzusetzen in der Hoffnung, dass die sich gegenseitig missverstehen, anschreien und beleidigen. Nick Hein, Muskelpaket aus dem Kampfsportlager, hat daher sein Pauschalhonorar von 500 Euro redlich verdient. Auf Focus Online hat er mitgeteilt, er erwäge nunmehr (wie so mancher vor ihm), Politiker zu werden. Er wisse bloß noch nicht, in welcher Partei.