Die Bundesregierung hat sich erschüttert über den Terroranschlag in Spanien gezeigt. "In tiefer Trauer sind wir bei den Opfern des widerwärtigen Anschlags in Barcelona", schrieb Regierungssprecher Steffen Seibert am Donnerstag auf Twitter. Man stehe in Solidarität und Freundschaft an der Seite der Spanier. 

Auch Außenminister Sigmar Gabriel reagierte mit Entsetzen: "Bin tief erschüttert über Nachrichten aus Barcelona. Unser Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Freunden und Angehörigen", teilte der SPD-Politiker via Twitter mit. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz zeigte sich geschockt und wütend. "Ein feiger Anschlag auf unsere Werte! Meine Gedanken sind bei Opfern und Angehörigen", schrieb er.

Der spanische König Felipe VI. verurteilte den Anschlag scharf. "Das sind Mörder, einfach Kriminelle, die uns nicht terrorisieren werden", teilte der Hof auf Twitter mit. Zugleich drückte er seine Solidarität aus: "Ganz Spanien ist Barcelona. Die Ramblas werden wieder für alle da sein." Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy brach nach Barcelona auf. "Ganz Spanien ist bei den Opfern und ihren Familien", schrieb Rajoy auf Twitter.

Der französische Präsident Emmanuel Macron twitterte, er sei mit all seinen Gedanken und Frankreichs Solidarität bei den Opfern. "Wir bleiben vereinigt und entschlossen", betonte er. Französische Bürgermeister, die in ihren Städten selbst mit Anschlägen konfrontiert wurden, drückten ebenfalls ihre Solidarität aus. Nizzas Bürgermeister Christian Estrosi kündigte eine besondere Gedenkveranstaltung für Freitag an. Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo äußerte  ihre "Trauer und Empörung".

"Die Vereinigten Staaten verurteilen den Terroranschlag in Barcelona", schrieb US-Präsident Donald Trump auf Twitter und versprach die Unterstützung der USA. "Seid zäh und stark, wir lieben euch!", sagte Trump. Als erste öffentliche Reaktion aus dem Weißen Haus hatte zuvor First Lady Melania Trump getwittert: "Gedanken und Gebete für Barcelona".

UN-Generalsekretär António Guterres bezeichnete den Angriff auf "abscheuliche Gewalt". "Die Vereinten Nationen stehen solidarisch an der Seite der Regierung Spaniens in ihrem Kampf gegen Terrorismus und gewalttätigen Extremismus", teilte Guterres mit.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verurteilte den Terroranschlag in Barcelona scharf. "Wir haben heute Abend erneut gesehen, dass der Terror überall zuschlägt, und die kultivierte Welt muss ihn gemeinsam bekämpfen, um ihn zu besiegen", sagte Netanjahu nach Angaben seines Büros. Im Namen des israelischen Volkes sprach er den Angehörigen der Todesopfer sein Beileid aus und wünschte den Verletzten eine rasche Genesung. Als Zeichen der Solidarität wurde die Fassade der Tel Aviver Stadtverwaltung am Donnerstagabend in den Farben der spanischen Flagge erleuchtet.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat seine Bereitschaft zum gemeinsamen Kampf gegen den Terror bekräftigt. "Der Vorfall bestätigt einmal mehr die Notwenigkeit, dass die gesamte Weltgemeinschaft sich im kompromisslosen Kampf gegen die Kräfte des Terrors vereinigen muss", schrieb Putin an den spanischen König Felipe VI. "Wir verurteilen entschieden dieses brutale und zynische Verbrechen gegen friedliche Bürger." Das russische Außenministerium verurteilte die Tat ebenfalls. "Für das Böse gibt es keine Rechtfertigung", gab das Ministerium auf Twitter bekannt.

Papst Franziskus habe mit großer Besorgnis die Vorgänge in der katalanischen Hauptstadt zur Kenntnis genommen, teilte Vatikansprecher Greg Burke mit. "Der Papst betet für die Opfer dieses Attentats und wünscht, seine Nähe zum ganzen spanischen Volk zu bekunden, besonders zu den Verletzten und den Familien der Getöteten", sagte Burke.

EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani teilte mit: "Meine Solidarität mit den Opfern des terroristischen Anschlags von Barcelona. Volle Unterstützung für die Behörden." Die gesamte EU sei vereint in der Verteidigung des Friedens. Auch Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg reagierte bestürzt auf die Attacke. "Ich verurteile den furchtbaren Angriff in Barcelona. Meine Gedanken sind bei allen Betroffenen. Wir stehen vereint im Kampf gegen den Terrorismus."

"Meine Gedanken sind bei den Opfern dieses barbarischen Terrorangriffs", schrieb Londons Bürgermeister Sadiq Khan auf Twitter. "London steht im Kampf gegen das Übel des Terrorismus an der Seite von Barcelona." Der Parteivorsitzende der britischen Labour-Partei Jeremy Corbyn teilte mit: "Meine Gedanken sind mit den Getöteten und Verletzten, und den Rettungskräften, die arbeiten, um Leben zu retten."

Auch der Fußballverein FC Barcelona zeigte sich tief bestürzt über den Angriff. "Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und mit den Menschen von Barcelona", gab der Verein über Twitter bekannt.