Für die Feuerwehr in Kalifornien zeichnen sich erste Erfolge in ihrem Einsatz gegen die Waldbrände ab. Nach Angaben von Mark Ghilarducci, dem Direktor für Katastropheneinsätze des US-Bundesstaats, kommen die Einsatzkräfte inzwischen in Dutzenden Regionen mit größeren Feuern gut voran. Ein Ende der Brände sei aber noch nicht absehbar.

Seit Anfang der vergangenen Woche wüten in Kalifornien verheerende Waldbrände, bei denen bislang mehr als 33 Menschen ums Leben gekommen sind. Schätzungen zufolge mussten sich rund 90.000 Menschen vor den Bränden in Sicherheit bringen, Tausende flohen in Notunterkünfte. Mindestens 5.700 Wohn- und Geschäftshäuser wurden zerstört. Fast 30.000 Menschen sind derzeit von der Stromversorgung abgeschnitten.   

Insgesamt sind mehr als 9.000 Feuerwehrleute im Einsatz. Einheimische Kräfte werden dabei von Kollegen aus zahlreichen anderen US-Bundesstaaten sowie aus Kanada und Australien unterstützt. Ihre Arbeit wird vor allem durch den zunehmenden Wind erschwert. Böen mit bis zu 100 Kilometer Windgeschwindigkeit pro Stunde würden die Feuer vielerorts weiter anfachen. 

Der Leiter der kalifornischen Behörde für Forst und Feuerschutz, Ken Pimlott, bezeichnete es indes als "bedeutenden Fortschritt", dass zwei der größten Brandherde besser unter Kontrolle sind. Die in den Bezirken Napa und Sonoma waren zu mindestens 25 Prozent eingedämmt.