Weltweit sind bis kurz vor Weihnachten mindestens 5.362 Menschen auf der Flucht ums Leben gekommen. Die häufigste Todesursache ist mit weitem Abstand Ertrinken, gefolgt von Verhungern und Verkehrsunfällen. Das geht aus der Statistik der Internationalen Organisation für Migration (IOM) hervor.

Die Zahl ist deutlich niedriger als noch in den beiden Jahren zuvor. 2016 registrierte die IOM bis zum 22. Dezember 7.807 Tote, im Jahr zuvor 6.076 Tote. Experten sind allerdings überzeugt, dass die Dunkelziffer deutlich höher liegt.

Die meisten Menschen kamen demnach auf der Route über das Mittelmeer nach Europa ums Leben: Bis zum 20. Dezember waren es mindestens 3.116 Menschen, die meisten davon ertranken. Im vergangenen Jahr waren es 4.967 dokumentierte Todesfälle. Insgesamt gelangten 170.249 Migranten auf diesem Weg nach Europa, gut 50 Prozent weniger als im vergangenen Jahr.